Schlamm­la­wi­ne

Neue Osnabrucker Zeitung - Lotte, Westerkappeln, Mettingen, Tecklenburg - - Weltspiegel -

Da Du in Nord­deutsch­land wohnst, wo es nur we­ni­ge Ber­ge gibt, hast Du wahr­schein­lich noch nie ei­ne Schlamm­la­wi­ne mit ei­ge­nen Augen ge­se­hen. Sie ent­steht an Or­ten, wo das Ge­län­de sehr steil ist und es viel Ge­röll und Schutt gibt. Reg­net es dort sehr stark oder schmilzt am En­de des Win­ters der Schnee , ent­steht ein schnell flie­ßen­der Strom aus Schlamm, Schutt und St­ei­nen. In der Fach­spra­che wird die Schlamm­la­wi­ne auch Mu­re ge­nannt. Sie hat sehr viel Kraft und kann so­gar Baum­stäm­me und Fels­blö­cke mit­rei­ßen. Für die Men­schen, die in den Ber­gen woh­nen, kann ei­ne Mu­re schlim­me Fol­gen ha­ben. Sie kann Stra­ßen ver­sper­ren, Brü­cken und Häu­ser zer­stö­ren. Sich vor sol­chen Ge­röll­la­wi­nen zu schüt­zen, ist auch heute noch schwie­rig, da sie schwer vor­her­zu­se­hen sind. Hel­fen kön­nen zum Bei­spiel Fang­zäu­ne, die die La­wi­ne auf­hal­ten, und ein Alarm­sys­tem, das die Men­schen warnt.

Er­zähl­nach­richt für Kin­der

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