Po­si­ti­ve Zei­chen

Neue Osnabrucker Zeitung - Lotte, Westerkappeln, Mettingen, Tecklenburg - - Wirtschaft - Ak­tu­el­les@noz.de

DVon Bri­git­te Schol­tes ie deutsche Wirtschaft hat sich im Ju­ni et­was ab­ge­kühlt, aber be­sorg­nis­er­re­gend ist der Dämp­fer so­wohl im Ex­port als auch in der Pro­duk­ti­on nicht. Denn der Blick auf ein­zel­ne Mo­na­te kann trü­gen, und die Zei­chen für die Kon­junk­tur sind ins­ge­samt noch po­si­tiv. Erst wenn sich ein Ne­ga­ti­vt­rend über die Dau­er von drei Mo­na­ten ver­ste­tigt, ist An­lass zur Sor­ge ge­ge­ben.

Den­noch soll­ten die Ri­si­ken, de­nen die deut­schen Fir­men be­geg­nen müs­sen, nicht her­un­ter­ge­spielt wer­den. Der zu­neh­men­de Pro­tek­tio­nis­mus nicht nur in den USA scha­det der welt­of­fe­nen, auf in­ter­na­tio­na­len Wa­ren­aus­tausch aus­ge­rich­te­ten deut­schen Wirtschaft. Un­si­cher­hei­ten wie der be­vor­ste­hen­de EU-Aus­tritt der Bri­ten ma­chen sich jetzt schon im Han­dels­ver­kehr be­merk­bar.

Doch die Un­ter­neh­men kön­nen das noch gut kom­pen­sie­ren, weil Frank­reichs Wirtschaft sich er­holt und stär­ker deutsche Pro­duk­te nach­fragt. Das gilt seit Lan­gem für Ost­eu­ro­pa, und selbst Chi­na zieht wie­der an.

Die deutsche Wirtschaft ist so breit auf­ge­stellt, dass sie solch ein Pro­blem gut ver­kraf­ten kann. Der Eu­ro ist noch nicht so stark, als dass er die Ex­port­chan­cen min­dern wür­de, auch wenn die Fi­nanz­märk­te schon et­was un­ru­hi­ger wer­den.

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