Mond­fins­ter­nis sorgt für Far­ben­spiel

Nach ro­sa­far­be­nem Mond folgt am Wo­che­n­en­de der Stern­schnup­pen­re­gen

Neue Osnabrucker Zeitung - Lotte, Westerkappeln, Mettingen, Tecklenburg - - Weltspiegel -

Hin­ter leich­ten Schlei­er­wol­ken ist die par­ti­el­le Mond­fins­ter­nis vie­ler­orts in Nord­rheinWest­fa­len zu se­hen ge­we­sen. Hob­byas­tro­no­men konn­ten den ro­sa­far­ben leuch­ten­den Mond am leicht be­deck­ten Him­mel be­ob­ach­ten. Bei­spiels­wei­se von Bie­le­feld aus war auch die Ver­dunk­lung am un­te­ren Teil des Mon­des er­kenn­bar. Er trat teil­wei­se in den dunk­len Kern­schat­ten ein, den die Er­de auf der von der Son­ne ab­ge­wand­ten Sei­te in den Raum wirft.

Von Deutsch­land aus war dies­mal nur der zwei­te Teil der Ver­dun­ke­lung zu se­hen, da der Auf­gang des Mon­des erst nach Mit­te der Fins­ter­nis er­folg­te. Um 21.19 Uhr en­de­te der sicht­ba­re Teil der Mond­fins­ter­nis mit Aus­tritt des Mon­des aus dem Kern­schat­ten der Er­de. Be­son­ders gut zu se­hen war dies im Os­ten Deutsch­lands so­wie in Bay­ern.

Nach der par­ti­el­len Mond­fins­ter­nis am Mon­tag­abend hält am Nacht­him­mel der Stern­schnup­pen­re­gen der Per­sei­den sei­nen Ein­zug. Der Hö­he­punkt des fun­keln­den Spek­ta­kels wird in der Nacht vom 12. auf den 13. August er­war­tet. Da am 7. August Voll­mond war, ist auch am 12. August noch ziem­lich viel Mond zu se­hen, des­sen Licht es er­schwert, die Per­sei­den zu er­bli­cken.

Spek­ta­kel am Him­mel: Der Blick auf den Mond in Ro­then­burg ob der Tau­ber in Bay­ern. Fo­to: dpa

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