Hin­ke­bock

Von Käst­chen zu Käst­chen

Neue Osnabrucker Zeitung - Lotte, Westerkappeln, Mettingen, Tecklenburg - - Osnabrück - Da­zu gibt es auf noz.de/os ge­hüpft.

OS­NA­BRÜCK. Hin­ke . . . was? „Hin­ke­bock“, sagt Fried­helm Fäh­mel, der beim TuS Has­te die Fuß­ball-Mäd­chen trai­niert. „Man­che sa­gen auch Hüp­fe-Käst­chen da­zu oder Him­mel-und-Höl­le.“Es ist ein Spiel aus Fäh­mels Kind­heit.

War­um Hin­ke­bock? Die Spie­ler kom­men an die fri­sche Luft, au­ßer­dem ist es sim­pel und schult die Ko­or­di­na­ti­ons­fä­hig­kei­ten. Min­des­tens zwei Teil­neh­mer wer­den be­nö­tigt.

Aus­stat­tung: Stra­ßen­mal­krei­de gibt es in Schreib­wa­ren­ab­tei­lun­gen für we­ni­ger als ei­nen Eu­ro. Zur Not tut es auch ein hel­ler St­ein. Der wird oh­ne­hin zum Spie­len be­nö­tigt.

Auf­bau und Re­geln: Mit Krei­de wer­den Käst­chen auf den Bo­den ge­malt und num­me­riert. Der St­ein wird zu­nächst in das un­ters­te Käst­chen ge­wor­fen. Der Spie­ler hüpft nun auf ei­nem Bein Kas­ten für Kas­ten nach oben und muss da­bei den Kas­ten, in dem der St­ein liegt, über­sprin­gen. Auf dem Rück­weg muss der St­ein auf­ge­ho­ben und mit­ge­nom­men wer­den – auch das auf ei­nem Bein. Ist das ge­schafft, oh­ne dass ei­ne Li­nie be­rührt oder ein Käst­chen ver­ges­sen wur­de, geht es von vor­ne los, und der St­ein wird in das zwei­te Käst­chen ge­wor­fen.

Ein Vi­deo Da wer­den Kind­heits­er­in­ne­run­gen wach: Fried­helm Fäh­mel ist schon als Kind durch Käst­chen

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