Der Kanz­ler kam zum Es­sen vor­bei

18. Fe­bru­ar 2005: Ger­hard Schrö­der

Neue Osnabrucker Zeitung - Lotte, Westerkappeln, Mettingen, Tecklenburg - - Osnabrück -

Als sich Ger­hard Schrö­der im Rat­haus ins Gol­de­ne Buch der Stadt Os­na­brück ein­trug, war dem da­mals 60-Jäh­ri­gen die Vor­freu­de auf ei­nen Abend im Re­stau­rant „La Vie“an­zu­se­hen. Von Sil­ke Brick­wed­de

Es wur­de viel ge­lacht beim Be­such von Bun­des­kanz­ler Ger­hard Schrö­der im Fe­bru­ar 2005. „Ich bin hier, um end­lich mal wie­der ein war­mes Abend­es­sen zu be­kom­men“, scherz­te der Re­gie­rungs­chef, der auf Ein­la­dung sei­nes Duz­freun­des Dr. Jürgen Groß­mann ge­kom­men war.

Be­vor der Kanz­ler in Groß­manns Gour­me­tre­stau­rant „La Vie“ei­nen Vor­trag vor Po­li­ti­kern und Top­ma­na­gern hielt und bei die­ser Ge­le­gen­heit auch das er­sehn­te war­me Abend­es­sen be­kam, trug er sich ins Gol­de­ne Buch ein. An­schlie­ßend gin­gen der Kanz­ler und der Ober­bür­ger­meis­ter, sein SPD-Par­tei­freund Hans-Jürgen Fip, ge­mein­sam die paar Schrit­te vom Rat­haus zum Haus Ten­ge in der Krahn­stra­ße, in des­sen zu die­sem Zeit­punkt mit ei­nem Mi­che­lin-Stern aus­ge­zeich­ne­ter Kü­che Hans-Pe­ter En­gels das Sa­gen hat­te. Auf den we­ni­gen Me­tern hat­ten Au­to­gramm­jä­ger und Fo­to­gra­fen kurz Zeit für ei­nen Hän­de­druck und ein Fo­to.

Im Au­gust 1993 hat­te Schrö­der zum ers­ten Mal im Gol­de­nen Buch un­ter­schrie­ben, da­mals als Mi­nis­ter­prä­si­dent des Lan­des Nie­der­sach­sen.

Die Aus­stel­lung „Von Papst bis Pop­star – das Gol­de­ne Buch der Stadt Os­na­brück“im Ober­ge­schoss des his­to­ri­schen Rat­hau­ses er­in­nert an be­son­de­re Gäs­te und ih­re Er­leb­nis­se in der Frie­dens­stadt. Sie ist noch bis En­de des Jah­res zu se­hen. Ger­hard Schrö­der ist stu­dier­ter Ju­rist. Sei­ne zum Zeit­punkt der Un­ter­schrift zwei Eh­ren­dok­tor­ti­tel, auf die die Be­zeich­nung „Dr. h. c.“(Dok­tor eh­ren­hal­ber) hin­weist, wur­den ihm von Uni­ver­si­tä­ten in Schang­hai und St. Pe­ters­burg ver­lie­hen.

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