Die TV-Se­rie „bullyparade“

Neue Osnabrucker Zeitung - Lotte, Westerkappeln, Mettingen, Tecklenburg - - Im Gespräch -

Die Come­dy-Show „bullyparade“läuft erst­mals am 24. Mai 1997 im deut­schen Fern­se­hen. Be­nannt wird sie nach Micha­el Her­bigs Spitz­na­men „Bul­ly“. Her­big ist es auch, der die Re­gie führt und zu­nächst im Zen­trum der Sen­dung steht. Erst nach und nach ver­än­dert sich das Kon­zept der „bullyparade“, schließ­lich wer­den die Sket­che so­gar vor ei­nem Live-Pu­bli­kum auf­ge­zeich­net. In den sechs Staf­feln, die bis 2002 ge­dreht wer­den, pro­du­ziert das Come­dy-Trio mehr als 1000 Sket­che. Zahl­rei­che Gast­stars tre­ten in der Sen­dung auf, dar­un­ter un­ter an­de­ren Sky du Mont, An­ke En­gel­ke und Ste­fan Ra­ab. Nach­dem die ers­ten Staf­feln eher durch­schnitt­li­che Quo­ten auf­wei­sen, er­rei­chen die Co­me­di­ans ab der vier­ten Staf­fel durch­schnitt­lich ein Mil­lio­nen­pu­bli­kum pro Fol­ge. Die sechs­te und letz­te Staf­fel der „bullyparade“ist mit Ab­stand die er­folg­reichs­te – ei­ne di­rek­te Kon­se­quenz des Film-Hits „Der Schuh des Ma­ni­tu“, den Her­big, Tramitz und Ka­va­ni­an 2001 in die Ki­nos brin­gen. Mit fast zwölf Mil­lio­nen Zu­schau­ern ist die Wes­tern-Par­odie bis heu­te noch der er­folg­reichs­te deut­sche Ki­no­film. Am 24. Ju­ni 2002 läuft die letz­te Fol­ge der „bullyparade“. Die drei Co­me­di­ans ent­schei­den sich, auf dem Hö­he­punkt auf­zu­hö­ren. „Uns war lie­ber, die Leu­te wei­nen, als dass sie ir­gend­wann un­se­re Ab­set­zung for­dern“, sagt Her­big über die­sen Schritt. Das Come­dy-Trio bringt 2004 die Ki­no-Ko­mö­die „(T)Raum­schiff Sur­pri­se– Pe­ri­ode 1“her­aus, der noch im­mer der zweiter­folg­reichs­te deut­sche Film al­ler Zei­ten ist.

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