Wie Popeye und Bol­le

Speer­wurf­hin­wer­fer Vet­ter dankt sei­nem Trai­ner – Vier­ter Röh­ler: Ei­ner muss es ja sein

Neue Osnabrucker Zeitung - Lotte, Westerkappeln, Mettingen, Tecklenburg - - Sport - (Ko­lum­bi­en) 1:18:53 St­un­den (Neu­tra­les Team) 1:18:55 (Bra­si­li­en) 1:19:04

und wird lei­der nur Vier­ter. Es ist nicht nur das deut­sche Ni­veau, das die­sen Wett­kampf aus­ge­zeich­net hat. Es gibt so vie­le gu­te Speer­wer­fer. Im nächs­ten Jahr in Berlin grei­fen wir wie­der an“, mach­te Vet­ter den an­de­ren bei­den Te­am­mit­glie­dern Mut.

Olym­pia­sie­ger Röh­ler hat­te vor der WM so­gar ei­ne Droh­ne ein­ge­setzt, die vom Him­mel her­ab Fo­tos von der Flug­bahn des Speers und der Kör­per­hal­tung beim Wurf ge­macht hat­te. Das „Män­ner­spiel­zeug“half nicht. Viel­mehr ver­zwei­fel­te der 25Jäh­ri­ge an sich selbst. „Das war mal wie­der ein per­fek­tes Bei­spiel, wie Sport funk­tio­niert. Es muss halt auch den ei­nen Men­schen ge­ben, der den vier­ten Platz be­legt bei Welt­meis­ter­schaf­ten“, klang Bit­ter­keit aus den Wor­ten von Röh­ler mit. 20 km Ge­hen, Män­ner 1. Ei­der Aré­va­lo

2. Ser­gei Schi­ro­bo­kow 3. Caio Bon­fim

Ein Wett­kampf vol­ler Emo­tio­nen: Jo­han­nes Vet­ter hat­te schon vor sei­nem letz­ten Wurf Freu­den­trä­nen in den Au­gen. Nach dem WM-Sieg ju­bel­te er mit der Deutsch­land­fah­ne und mit sei­nem Trai­ner Bo­ris Obergföll. Knapp an der Me­dail­le vor­bei schramm­te Tho­mas Röh­ler (rechts oben). Fo­tos: dpa (3)/AFP

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