U-Boot

Neue Osnabrucker Zeitung - Lotte, Westerkappeln, Mettingen, Tecklenburg - - Weltspiegel -

Viel­leicht bist Du schon mal mit ei­ner U-Bahn un­ter­wegs ge­we­sen, al­so ei­nem Zug, der un­ter­ir­disch fährt. So et­was gibt es auch bei Schif­fen: Un­ter­see-Boo­te, kurz U-Boo­te ge­nannt, fah­ren un­ter Was­ser. U-Boo­te ha­ben ei­ne spe­zi­el­le Form, da­mit sie sich un­ter Was­ser schnell fort­be­we­gen und dem Druck in gro­ßen Tie­fen stand­hal­ten kön­nen. Denn mo­der­ne U-Boo­te

kön­nen bis zu 600 Me­ter

tief tau­chen. Und je tie­fer man taucht, des­to hö­her der Was­ser­druck. Wenn Du im Schwimm­bad bis zum Be­cken­bo­den tauchst, kannst auch Du die­sen Druck in Dei­nen Oh­ren spü­ren.

Zur Ori­en­tie­rung im Meer kön­nen See­leu­te, die mit ei­nem U-Boot un­ter­wegs sind, nicht ein­fach aus dem Fens­ter schau­en. Da­zu wä­re es viel zu dun­kel un­ter Was­ser. So ha­ben die See­leu­te spe­zi­el­le So­n­ar­sen­so­ren an Bord, die an­de­re Schif­fe durch Ge­räu­sche or­ten kön­nen. Das funk­tio­niert so ähn­lich wie das Echo­sys­tem bei Fle­der­mäu­sen.

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