We­ni­ger be­fris­te­te Jobs in Mi­nis­te­ri­en

Neue Osnabrucker Zeitung - Lotte, Westerkappeln, Mettingen, Tecklenburg - - POLITIK -

BERLIN. In den Bun­des­mi­nis­te­ri­en geht der An­teil von Mit­ar­bei­tern zu­rück, die oh­ne Sach­grund be­fris­tet be­schäf­tigt wer­den. Das geht aus Ant­wor­ten der Bun­des­re­gie­rung auf schrift­li­che Fra­gen der FDP-Frak­ti­on und auf ei­ne An­fra­ge der Links­frak­ti­on im Bun­des­tag her­vor.

Da­nach la­gen die sach­grund­lo­sen Be­fris­tun­gen im ver­gan­ge­nen Jahr zwi­schen null und 8,5 Pro­zent. Im Jahr 2014 hat­ten in vier Mi­nis­te­ri­en noch mehr als zwölf Pro­zent der Mit­ar­bei­ter ei­nen oh­ne Sach­grund be­fris­te­ten Ar­beits­ver­trag, im Aus­wär­ti­gen Amt fast 30 Pro­zent. Vom über­wie­gen­den Trend zu ei­ner Ver­rin­ge­rung der Be­fris­tun­gen gibt es Aus­nah­men, und es gibt auch Schwan­kun­gen – so et­wa im In­nen­mi­nis­te­ri­um, wo der An­teil von sach­grund­lo­sen Be­fris­tun­gen 2014 mit 1,7 Pro­zent ge­ring war, im Jahr 2016 bei 9,4 Pro­zent und im ver­gan­ge­nen Jahr bei 6,6 Pro­zent lag.

Uni­on und SPD hat­ten sich auf Druck der SPD in ih­ren Ko­ali­ti­ons­ver­hand­lun­gen dar­auf ver­stän­digt, dass künf­tig Be­trie­be mit mehr als 75 Mit­ar­bei­tern nur noch 2,5 Pro­zent al­ler Ar­beits­ver­trä­ge oh­ne ei­nen sach­li­chen Grund be­fris­ten dür­fen. Vor die­sem Hin­ter­grund wur­de der Bund als Ar­beit­ge­ber nach sei­ner Be­fris­tungs­po­li­tik ge­fragt.

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