RWE ver­dient wie­der bes­ser

Net­to­ge­winn ge­stei­gert – Kampf um Koh­le­kraft­wer­ke

Neue Osnabrucker Zeitung - Stadt Osnabruck - - WIRTSCHAFT -

ESSEN. Nach ei­nem Kri­sen­jahr 2016 und der er­folg­rei­chen Ab­spal­tung der Ökostrom-Spar­te ver­dient der RWE-Kon­zern wie­der mehr Geld. Der Es­se­ner Kon­zern kämpft aber ge­gen mög­li­che neue Auf­la­gen für das ver­blei­ben­de Kern­ge­schäft aus der Strom­er­zeu­gung mit Brau­n­und St­ein­koh­le durch die Po­li­tik. Bei ei­nem kurz­fris­ti­gen Aus­stieg aus der Koh­le wä­re die Ver­sor­gungs­si­cher­heit in Deutsch­land nicht mehr zu ge­währ­leis­ten, warn­te RWEFi­nanz­chef Mar­kus Kreb­ber am Di­ens­tag bei der Quar­tals­bi­lanz in Essen. RWE fah­re die Koh­le­ver­stro­mung schon jetzt kon­ti­nu­ier­lich zu­rück – in der Braun­koh­le et­wa um fast die Hälf­te in den kom­men­den zwölf Jah­ren, ar­gu­men­tier­te Kreb­ber.

Der Kon­zern stei­ger­te auch dank ei­nes er­folg­rei­chen Ener­gie­han­dels­ge­schäf­tes den Net­to­ge­winn in den ers­ten drei Quar­ta­len mit 2,2 Mil­li­ar­den Eu­ro weit über die ma­ge­ren 11 Mil­lio­nen Eu­ro aus dem Vor­jah­res­zeit­raum.

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