Kei­ne Ro­del­bahn für Teck­len­burg

In­ves­to­ren tre­ten auf die Brem­se

Neue Osnabrucker Zeitung - Stadt Osnabruck - - REGION - Teu

TECK­LEN­BURG Aus für das „Er­ho­lungs­ge­biet Stu­ten­mond“und die „Teck­len­bur­ger Berg­bah­nen“. Wie die In­ves­to­ren Hen­rik Borg­mey­er und Oli­ver Tie­de­mann mit­tei­len, ha­ben sie sich ent­schlos­sen, bei­de Vor­ha­ben „am Stand­ort Teck­len­burg nicht wei­ter zu ver­fol­gen“. Ei­ne Ent­schei­dung, die sie Bür­ger­meis­ter Ste­fan Streit be­reits in die­ser Wo­che mit­teil­ten. Wie sein Stell­ver­tre­ter Fran­zJo­sef Kords­mey­er er­klärt, ist die Ent­schei­dung der In­ves­to­ren in zahl­rei­chen Vor­ge­sprä­chen nicht ab­seh­bar ge­we­sen. Sie ha­be sich wohl erst in der ver­gan­ge­nen Wo­che her­aus­kris­tal­li­siert.

Aus sei­ner Sicht hät­ten sich Bür­ger­meis­ter und Ver­wal­tung nichts vor­zu­wer­fen, so Kords­mey­er wei­ter. „Wir sind trans­pa­rent mit dem Vor­ha­ben um­ge­gan­gen, ha­ben Fra­gen der Bür­ger be­ant­wor­tet und de­ren Sor­gen ernst ge­nom­men“, sagt er. Da­zu ha­be auch am 11. Ok­to­ber ei­ne öf­fent­li­che An­hö­rung statt­ge­fun­den. Ver­ständ­nis für den „teils mas­si­ven Wi­der­stand“von Bür­gern ha­be man in je­dem Fall und kön­ne die Kri­ti­ken zum Teil nach­voll­zie­hen. „Es ist gut, dass die Men­schen sich Ge­dan­ken um die Ent­wick­lung Teck­len­burgs ma­chen.“Die Ent­schei­dung der In­ves­to­ren müs­se man ak­zep­tie­ren.

Wie In­ves­tor Oli­ver Tie­de­mann er­klärt, ha­be aus un­ter­neh­me­ri­scher Sicht nicht nur ei­ne Ri­si­ko­ab­wä­gung ge­trof­fen wer­den müs­sen, die letzt­lich zum Aus für das Pro­jekt ge­führt ha­be. Er und sein Part­ner Hen­rik Borg­mey­er hät­ten auch Äu­ße­run­gen der Kli­nik Teck­len­bur­ger Land ins Kal­kül ge­zo­gen, die er­klärt ha­be, ih­re Exis­tenz und die Stel­len von Mit­ar­bei­tern ge­fähr­det zu se­hen. „Sol­chen Scha­den wol­len wir von der Kli­nik fern­hal­ten“, so Tie­de­mann.

Die Pro­jek­te „Er­ho­lungs­ge­biet Stu­ten­mond“und „Teck­len­bur­ger Berg­bah­nen“, in die „meh­re­re Mil­lio­nen Eu­ro“hät­ten in­ves­tiert wer­den sol­len, sei­en de­fi­ni­tiv vom Tisch, so der In­ves­tor wei­ter. Nach ei­ner rund drei­jäh­ri­gen Pla­nungs­pha­se sei­en er und Hen­rik Borg­mey­er „er­schöpft“und bräuch­ten zu­nächst ein­mal ei­ne län­ge­re Pau­se. Wie es wei­ter­ge­he (die Grund­stü­cke um den Bahn­hof sind im Be­sitz der In­ves­to­ren), sei un­klar. „Dar­über wer­den wir nach Weih­nach­ten nach­den­ken“, so Tie­de­mann.

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