Schrö­der: SPD muss al­le Kräf­te mo­bi­li­sie­ren

Neue Osnabrucker Zeitung - Wallenhorst - - VORDERSEITE -

dpa RO­TEN­BURG. Knapp vier Wo­chen vor der Bun­des­tags­wahl hat SPD-Alt­kanz­ler Ger­hard Schrö­der sei­ne Par­tei und Kanz­ler­kan­di­dat Mar­tin Schulz auf­ge­ru­fen, im End­spurt al­le Kräf­te zu mo­bi­li­sie­ren. „Man muss Ram­pen­sau sein“, sag­te Schrö­der am Mitt­woch­abend im nie­der­säch­si­schen Ro­ten­burg mit Blick auf sei­nen letz­ten Wahl­kampf 2005. Im­mer dann, wenn die Leu­te ei­nen ab­ge­schrie­ben hät­ten, müs­se man los­schla­gen. „Mit dem Rü­cken zur Wand kämpft man ei­gent­lich am bes­ten“, sag­te Schrö­der. „Es ist nichts ver­lo­ren, wenn man es nicht sel­ber ver­lo­ren gibt.“

Der Alt­kanz­ler will trotz har­scher Kri­tik das An­ge­bot an­neh­men, in den Auf­sichts­rat des rus­si­schen Öl­kon­zerns Ros­neft ein­zu­zie­hen. „Es geht um mein Le­ben, und dar­über be­stim­me ich – und nicht die deut­sche Pres­se“, sag­te Schrö­der. Er wol­le mit­hel­fen, die Ener­gie­si­cher­heit Deutsch­lands und Eu­ro­pas zu si­chern. Es sei aus öko­no­mi­schen und po­li­ti­schen Grün­den nicht ver­nünf­tig, Russ­land zu iso­lie­ren.

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