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Neue Osnabrucker Zeitung - Wallenhorst - - EINBLICKE -

Die Zei­tung kom­men­tiert Mer­kels Äu­ße­rung, Eu­ro­pa kön­ne sich ge­gen Flücht­lin­ge nicht ab­schot­ten: „In ge­wis­sem Sin­ne han­delt es sich bei die­sen Be­kennt­nis­sen um Fa­ke News. Denn den Ta­ten Deutsch­lands und der EU hal­ten die Wor­te al­len­falls in Spu­ren­ele­men­ten stand. In Wahr­heit ist das Ab­schot­ten mehr denn je das Haupt­ziel des Han­delns. Und über den Tel­ler­rand schaut die Po­li­tik al­len­falls, um dar­auf zu ach­ten, dass mög­lichst we­ni­ge Men­schen ihn von au­ßen über­win­den.“ Zum Wahl­kampf­ge­ba­ren der Kanz­le­rin schreibt die Karls­ru­her Zei­tung: „Auch in ih­rem vier­ten Wahl­kampf bleibt sich die Kanz­le­rin sel­ber treu und bringt mit ih­rer ge­ra­de­zu stoi­schen Ru­he ih­ren drit­ten Her­aus­for­de­rer an den Rand der Ver­zweif­lung. Wahl­kampf heißt für sie, ein­fach wei­ter zu re­gie­ren, als sei nichts ge­sche­hen. Ein of­fi­zi­el­ler Ter­min hier, ein Gip­fel da, ei­ne qua­si amt­li­che Stel­lung­nah­me dort, dem hat der Kan­di­dat nichts Gleich­wer­ti­ges ent­ge­gen­zu­set­zen.“ Das Ber­li­ner Blatt merkt zum Fall Niels Hö­gel an: „In den Kran­ken­häu­sern herrscht ein ge­fähr­li­ches Schwei­ge­kar­tell. Dass Pfle­ger, Ärz­te oder Heb­am­men bei Ver­dachts­fäl­len vor­läu­fig aus dem Ver­kehr ge­zo­gen wer­den, ist bis­lang die ver­schwin­den­de Aus­nah­me in deut­schen Kli­ni­ken. Da­bei gin­ge es auch an­ders. Groß­bri­tan­ni­en et­wa, wo das Ge­sund­heits­sys­tem in staat­li­cher Hand liegt, nimmt Ärz­te und Pfle­ger, ge­gen die ein be­grün­de­ter Ver­dacht be­steht, Pa­ti­en­ten zu scha­den, vor­läu­fig aus dem Be­trieb. Erst wenn ih­re Eig­nung per Gut­ach­ten be­legt ist, dür­fen sie in den Kli­nik­all­tag zu­rück­keh­ren.“ Die Lon­do­ner Zei­tung blickt nach Nord­ko­rea: „So bru­tal und un­be­re­chen­bar Kim auch sein mag, Pe­king zieht ihn je­der rea­lis­ti­schen Al­ter­na­ti­ve vor. Ein Blick auf Li­by­en und Sy­ri­en ge­nügt, um zu se­hen, wel­ches Cha­os ent­ste­hen kann, wenn ein star­ker Mann von der Macht ver­trie­ben wird. Pe­king möch­te dem US-Prä­si­den­ten Do­nald Trump zwei­fel­los hel­fen, aber nicht auf Kos­ten sei­ner Si­cher­heit.“

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