Is­la­mis­ten grei­fen Ho­tel in So­ma­lia an

Neue Osnabrucker Zeitung - Wallenhorst - - POLITIK -

dpa MO­GA­DI­SCHU. Min­des­tens 25 Men­schen sind bei ei­nem is­la­mis­ti­schen An­schlag in der so­ma­li­schen Haupt­stadt Mo­ga­di­schu ge­tö­tet wor­den. 30 wei­te­re wur­den bei Ex­plo­sio­nen in der Nä­he ei­nes Ho­tels ver­letzt, wie die Po­li­zei in der Nacht zum Sonn­tag sag­te. Als Re­ak­ti­on auf den An­griff ent­ließ die Re­gie­rung die Chefs der Po­li­zei und des na­tio­na­len Nach­rich­ten­diens­tes. Erst vor zwei Wo­chen wa­ren beim bis­lang schwers­ten An­schlag in der Ge­schich­te des ost­afri­ka­ni­schen Lan­des mehr als 350 Men­schen ge­tö­tet wor­den.

Am Sams­tag hat­ten Mit­glie­der der ra­di­kal-is­la­mi­schen Al-Sha­ba­ab-Mi­liz in der Nä­he des Ho­tels Na­sa­ha­blood 2 zwei Au­to­bom­ben ge­zün­det. Be­waff­ne­te Is­la­mis­ten stürm­ten das bei Po­li­ti­kern und Re­gie­rungs­mit­ar­bei­tern be­lieb­te Ho­tel. Erst nach zehn St­un­den en­de­te die Be­la­ge­rung.

Prä­si­dent Mo­ha­med Ab­dul­lahi Mo­ha­med sag­te, sei­ne Re­gie­rung wer­de den Ter­ro­ris­ten trot­zen. Erst Mit­te Ok­to­ber hat­te sich ein Selbst­mord­at­ten­tä­ter in ei­nem Last­wa­gen in Mo­ga­di­schu in die Luft ge­sprengt. Mehr als 350 Men­schen wur­den ge­tö­tet. Die Re­gie­rung mach­te auch für die­se Tat Al-Sha­ba­ab ver­ant­wort­lich.

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