Ers­te An­kla­gen zu Russ­land-Ver­bin­dun­gen

Be­reits heu­te Fest­nah­men in USA mög­lich

Neue Osnabrucker Zeitung - Wallenhorst - - POLITIK -

dpa WA­SHING­TON. Die Un­ter­su­chun­gen von Son­der­er­mitt­ler Ro­bert Mu­el­ler zur Russ­land-Af­fä­re ha­ben nach ei­nem Be­richt des Sen­ders CNN zu ers­ten An­kla­gen ge­führt. Dem­nach wur­den sie am Frei­tag (Orts­zeit) von ei­ner Grand Ju­ry be­schlos­sen und ei­nem Ge­richt zu­ge­lei­tet, blie­ben aber noch ver­sie­gelt. Über die Zahl der Be­schul­dig­ten und ih­re Iden­ti­tät wur­de vor die­sem Hin­ter­grund zu­nächst nichts be­kannt. CNN zu­fol­ge könn­te es be­reits heu­te zu Fest­nah­men kom­men.

Russ­land wird ak­ti­ve Be­ein­flus­sung der US-Wahl im ver­gan­ge­nen No­vem­ber vor­ge­wor­fen. Mu­el­ler un­ter­sucht, ob es da­bei ei­ne Zu­sam­men­ar­beit mit dem Wahl­kampfla­ger des US-Prä­si­den­ten Do­nald Trump ge­ge­ben und die­ser sich spä­ter der Rechts­be­hin­de­rung schul­dig ge­macht hat.

US-Me­di­en spe­ku­lie­ren, dass Trumps frü­he­rer Wahl­kampf­ma­na­ger Paul Ma­n­a­fort oder Ex-Si­cher­heits­be­ra­ter Micha­el Flynn auch im Zu­sam­men­hang mit ei­ge­nen Aus­lands­ge­schäf­ten an­ge­klagt wor­den sein könn­ten.

In ei­ner gan­zen Se­rie von Tweets sprach Trump am Sonn­tag er­neut von ei­ner „schreck­li­chen He­xen­jagd“ge­gen ihn und rein er­fun­de­nen Vor­wür­fen. Auch sol­le das der­zei­ti­ge „Russ­lan­dGe­re­de“von der „his­to­ri­schen Steu­er­re­form“ab­len­ken, die die Re­pu­bli­ka­ner plan­ten. Aber die­se wür­den jetzt „zu­rück­schla­gen wie nie zu­vor“.

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