Neue Osnabrucker Zeitung - Wallenhorst

„Das war heu­te ein ge­brauch­ter Tag“

- Sports · Marco · VfL Osnabrück · Osnabruck · Nuremberg · 1. FC Nürnberg · 1. FC Nuremberg II

Mar­co Gro­te, Trai­ner des VfL Os­na­brück: Nürn­berg hat völ­lig ver­dient ge­won­nen. Zur Wahr­heit ge­hört aber auch, dass wir vor al­lem in der ers­ten Halb­zeit ei­ni­ges da­zu bei­ge­tra­gen ha­ben, dass es für sie ein so er­folg­rei­ches Spiel wur­de und vie­le Sa­chen ge­klappt ha­ben. Wir hat­ten ei­nen ra­ben­schwar­zen Tag. Wir sind nicht in die Zwei­kämp­fe ge­kom­men, wa­ren zu pas­siv. Nach dem 0:2 wur­de es schwie­rig. Spä­tes­tens das 0:3 hat­te dann ei­ne ei­ne spür­ba­re Wir­kung auf uns. Da­nach war das Spiel ge­fühlt für uns vor­bei. In der zwei­ten Halb­zeit ha­ben wir noch­mal un­ser VfL-Ge­sicht ge­zeigt und uns ge­wehrt. Das kön­nen wir mit­neh­men.

Ro­bert Klauß, Trai­ner des 1. FC Nürn­berg: Der Un­ter­schied zu den letz­ten Wo­chen war, dass wir nach dem Tor nach­ge­legt ha­ben und auf dem Gas­pe­dal ge­blie­ben sind. Da­nach ha­ben wir das dann or­dent­lich weg­ver­tei­digt. Wir sind sehr glück­lich und zu­frie­den.

Phil­ipp Kühn, Tor­wart des VfL Os­narück: Es ist schwie­rig, kurz nach dem Spiel die rich­ti­gen Wor­te zu fin­den. Das müs­sen wir erst­mal auf­ar­bei­ten. In der Art und Wei­se der ers­ten Halb­zeit, das war nicht das Ge­sicht un­se­rer Mann­schaft. Beim ers­ten Tor sind wir nicht am Mann, vor den To­ren zwei und drei spie­len wir dem Geg­ner die Bäl­le zu. Wenn du dann 0:3 hin­ten liegst, ist es ganz schwie­rig. Es fehl­te uns der Biss, wir wa­ren in der ers­ten Halb­zeit nicht grif­fig. Wir soll­ten ei­gent­lich vor Selbst­ver­trau­en strot­zen vor dem Spiel­tag, aber ha­ben im Ge­gen­teil Nürn­berg Selbst­ver­trau­en ge­schenkt. Wir müs­sen das auf­ar­bei­ten. Das Gu­te ist, dass wir am Frei­tag schon wie­der spie­len und es bes­ser ma­chen kön­nen. Ich glau­be, jetzt sind al­le wie­der auf­ge­wacht, ir­gend­wann krie­gen wir lie­ber ei­nen auf den De­ckel und spie­len die an­de­ren dann wie­der bes­ser.

Se­bas­ti­an Kerk, Of­fen­siv­spie­ler des VfL Os­na­brück: Das war heu­te ein ge­brauch­ter Tag. So kön­nen wir in der zwei­ten Li­ga nicht be­ste­hen. Ge­gen ei­nen Geg­ner von der in­di­vi­du­el­len Klas­se wur­den wir knall­hart be­straft. Dar­aus müs­sen wir jetzt un­se­re Leh­ren zie­hen und am Frei­tag ein ganz an­de­res Ge­sicht an den Tag le­gen. Nürn­berg hat­te in der ers­ten Halb­zeit ge­fühlt je­des 50:50-Du­ell für sich ent­schie­den. Und wenn man dann auch noch je­des Tor ge­fühlt her­schenkt, dann tut es weh.

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Fo­to: imago images/Zink Be­dient: VfL-Trai­ner Mar­co Gro­te.
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Fo­to: Kem­me 1:4 ge­gen den Ex-Club: Se­bas­ti­an Kerk (vorn).

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