• Las­sen Sie die See­le mal bas­teln

Die krea­ti­ve Be­schäf­ti­gung mit den Hän­den baut Stress ab und sorgt für tie­fe Ent­span­nung

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Wann ha­ben Sie zu­letzt ein­mal ge­malt, ge­bas­telt oder ge­strickt? Oder ge­hö­ren Sie zu den­je­ni­gen, die sich re­gel­mä­ßig krea­tiv be­tä­ti­gen? Dann wis­sen Sie si­cher auch, wie gut das Kör­per und vor al­lem der See­le tut! Das lässt sich so­gar ­nach­wei­sen: Schon nach 45 Mi­nu­ten krea­ti­ven Schaf­fens ist der Stress­hor­mon-Spie­gel im Blut deut­lich ge­sun­ken.

STRI­CKEN SENKT DEN BLUT­DRUCK

Vor al­lem Mal­bü­cher für Er­wach­se­ne er­freu­en sich ak­tu­ell gro­ßer Be­liebt­heit (s. rechts). Aber auch für al­le, die am Aus­ma­len we­nig Freu­de ha­ben, bie­ten sich vie­le be­ru­hi­gen­de Al­ter­na­ti­ven. Wie wä­re es bei­spiels­wei­se mit Stri­cken? Da­bei

wird nicht nur Stress re­du­ziert, auch der

Blut­druck sinkt. Zeit­gleich wird das lo­gi­sche Den­ken ge­för­dert. Das rhyth­mi­sche Kli­cken der Na­deln wirkt zu­dem be­ru­hi­gend wie ein Man­tra beim Yo­ga.

KNO­TEN STÄR­KEN DAS GE­HIRN

Oder ha­ben Sie mehr Lust auf ei­nen Aus­flug in die Ver­gan­gen­heit? Ma­kra­mees knüp­fen war in den 1970er Jah­ren po­pu­lär. Ak­tu­ell

er­lebt das Kno­ten von Blu­men­am­peln & Co. ei­ne Neu­auf­la­ge – sehr zur Freun­de des Ge­hirns. Durch die beid­sei­ti­gen Hand­be­we­gun­gen wer­den näm­lich bei­de Hirn­hälf­ten bes­ser mit­ein­an­der ver­knüpft.

ORIGAMI FAL­TEN FÜR DIE FIN­GER

Ei­ne grö­ße­re Her­aus­for­de­rung – vor al­lem für das Fin­ger­spit­zen­ge­fühl – stellt das tra­di­tio­nel­le ja­pa­ni­sche Origami fal­ten dar. Es för­dert nicht nur un­se­re Fein­mo­to­rik, son­dern ver­langt au­ßer­dem auch höchs­te Kon­zen­tra­ti­on und schärft die ge­ziel­te Wahr­neh­mung.

PUZZELN MACHT GLÜCK­LICH

Deut­lich ein­fa­cher, aber nicht min­der ef­fek­tiv ist Puzzeln. Da­bei kön­nen Sie nicht nur den hek­ti­schen All­tag aus­blenen, son­dern schaf­fen et­was Schö­nes mit den Hän­den. Weil Sie au­gen­blick­lich die Fort­schrit­te se­hen, wird im Ge­hirn das Glücks­hor­mons Do­pa­min aus­ge­schüt­tet.

Ma­len baut Stress ab, löst Ängs­te – und kann so­gar Hei­lungs­pro­zes­se för­dern. Das Ta­lent spielt da­für kei­ne Rol­le

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