OB: „Das soll nicht an der Ver­wal­tung schei­tern“

Ver­ein und Ste­fan Schos­tok stel­len kon­kre­te Plä­ne für die Lei­ne­wel­le vor

Neue Presse - - HANNOVER - VON MAN­DY SARTI

HAN­NO­VER. Der Ver­ein Lei­ne­wel­le fiel am Sams­tag ins Was­ser. Denn der Vor­sit­zen­de Hei­ko Hey­bey stell­te am Leib­nizu­fer den fi­na­len Stand­ort sei­nes Pro­jekts vor, das Han­no­vers Alt­stadt zu ei­nem neu­en Zen­trum des Surf­sports ma­chen soll.

„Wir wol­len zei­gen, wie at­trak­tiv die Lei­ne­wel­le auch für Zu­schau­er ist“, so Hey­bey über sei­nen Traum, der tat­säch­lich wahr wer­den könn­te. Es ist ei­ne Idee, die bei vie­len gut an­kommt. Am Prä­sen­ta­ti­ons­tag be­obach- te­ten vie­le Han­no­ve­ra­ner die Ak­ti­ven auf ih­ren Bret­tern. Phil (8) und Jo­na Hild­mann (3) wa­ren be­geis­tert, Va­ter Marc (37) ließ sich be­reit­wil­lig an die his­to­ri­schen Stadt­mau­ern zie­hen. „Ei­ne tol­le Idee“, sagt er.

Auch Ober­bür­ger­meis­ter Ste­fan Schos­tok un­ter­stützt das Kon­zept des Ver­eins – im­mer­hin schon seit 2012. Des­we­gen be­ton­te er Sams­tag­nach­mit­tag bei der Vor­stel­lung der kon­kre­ten Bau­plä­ne im As­tor: „Gera­de für Han­no­ver ist es toll, wenn die Lei­ne­wel­le in Zukunft für Aus­bil­dungs­zwe­cke ge­nutzt wer­den kann.“Das Mo­dell soll be­geis­tern. Für Hey­bey ist da­bei klar: „Die Re­so­nanz geht weit über Han­no­ver hin­aus.“Gera­de weil es auf­grund der Nä­he zum Meer vie­le Surf­be­geis­ter­te ge­be.

Doch für Schos­tok ist noch et­was an­de­res wich­tig: „Ein Pro­jekt, das Phan­ta­sie hat, soll nicht an den Hür­den der Stadt­ver­wal­tung schei­tern.“Im­mer­hin ha­be man dem Ver­ein von An­fang an ge­sagt, dass man mit ei­ner Ent­wick­lungs­zeit von bis zu sechs Jah­ren rech­nen müs­se. Für Schos­tok war dem­nach klar, dass die Idee und der Ehr­geiz des Ver- eins es wert sei­en, um das his­to­ri­sche Are­al da­für zur Ver­fü­gung zu stel­len. Das schätzt Hey­bey: „Herr Schos­tok hat uns seit der ers­ten Se­kun­de das Händ­chen ge­hal­ten.“Vom Stand­ort­wech­sel bis zu ver­schie­de­nen Bau­plä­nen – er war da­bei. Gera­de der Wech­sel vom Land­tag zum Zu­gang der Schloss­stra­ße ha­be die Ar­beit noch ein­mal er­leich­tert. Denn so sei der Ein­griff in die Na­tur am ge­rings­ten.

Viel Ar­beit, die sich ge­lohnt hat. Denn für Hey­bey steht fest: „Der Sta­tus ist so kon­kret. Die Lei­ne­wel­le ist bau­bar.“

Fo­tos: von Dit­furth

PER­FEK­TE WEL­LE: Hei­ko Hey­bey stell­te am Leib­nizu­fer die neue Stel­le für die Lei­ne­wel­le vor – vor vie­len neu­gie­ri­gen Zu­schau­ern und Un­ter­stüt­zern.

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