Lot­sen ma­chen Über­gang von Schu­le in Aus­bil­dung ein­fa­cher

Neue Presse - - HANNOVER - VON VE­RA KÖ­NIG

HAN­NO­VER. Von der Schu­le in den Job – 7500 jun­gen Men­schen in der Re­gi­on hilft da­bei das Pro­jekt Aus­bil­dungs­lot­sen. Die Re­gi­on Han­no­ver und die Agen­tur für Ar­beit stel­len da­für je 2,5 Mil­lio­nen Eu­ro be­reit. Bes­te Nach­richt in ei­nem Fach­ge­spräch: We­gen der gu­ten Er­fah­rung wird das Mo­dell bis 2021 ver­län­gert.

Be­gin­nend mit der 8. Klas­se be­ra­ten die Lot­sen die Ju­gend­li­chen bei der Ein­schät­zung ih­rer Stär­ken und In­ter­es­sen, bei der Prak­ti­kums- und Aus­bil­dungs­platz­su­che, bei der Be­wer­bung und wäh­rend der ers­ten sechs Mo­na­te im Aus­bil­dungs­be­trieb. Bis­her gibt es an 19 Schu­len Aus­bil­dungs­lot­sen. Künf­tig sol­len es 23 sein. Dar­über ent­schei­det die Re­gi­ons­ver­samm­lung am 21. Ju­ni.

Wirt­schafts­de­zer­nent Ul­fBir­ger Franz rech­net mit Zu­stim­mung: „Nur jun­ge Men­schen mit ab­ge­schlos­se­ner Be­rufs­aus­bil­dung oder Stu­di­um ha­ben Chan­cen auf dem Ar­beits­markt. Die in­ten- si­ve Be­glei­tung ist das bes­te In­stru­ment, um Ar­beits­lo­sig­keit zu ver­hin­dern.“Oder den Ab­bruch ei­ner Leh­re, was bis­lang bei je­dem fünf­ten Ju­gend­li­chen pas­siert.

Bär­bel Hölt­zen-Sch­oh, Che­fin der Agen­tur für Ar­beit, lobt ers­te Er­fol­ge. Der Über­gang von Schu­le in Be­ruf be­gin­ne frü­her und struk­tu­rier­ter. An der Jo­han­nes-Kepp­ler-Schu­le in Ober­rick­lin­gen bei­spiels­wei­se ha­be sich die Zahl der Schü­ler, die ei­nen Aus­bil­dungs­platz fan­den, ver­dop­pelt.

„Aus­bil­dungs­lot­sen ver­stär­ken das Sys­tem des Küm­merns“, sagt Andre­as Strauch, Vi­ze der SPD-Re­gi­ons­frak­ti­on. „Die be­ruf­li­chen Per­spek­ti­ven wer­den wei­ter ver­bes­sert“

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