Kiel im Pech, Kiel­ce ju­belt

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KölN. Der deut­sche Hand­ball-Re­kord­meis­ter THW Kiel hat das Fi­nal Four der Cham­pi­ons Le­ague in Köln auf dem letz­ten Platz be­en­det. Die Mann­schaft von Trai­ner Al­f­red Gis­la­son un­ter­lag im Spiel um Platz drei dem fran­zö­si­schen Meis­ter Pa­ris St. Ger­main mit 27:29 (11:15).

Kiel hat­te durch ei­ne un­glück­li­che 28:31-Nie­der­la­ge nach Ver­län­ge­rung im Halb­fi­na­le ge­gen den un­ga­ri­schen Cham­pi­on MVM Ves­z­prem den Ein­zug ins Fi­na­le ver­passt. Bis sechs Se­kun­den vor dem En­de der re­gu­lä­ren Spiel­zeit hat­te es noch 25:24 für den THW ge­stan­den. Für Kiel ist es das ers­te Mal seit 13 Jah­ren, dass die un­er­sätt­li­chen Ti­tel­jä­ger am En­de ei­ner Sai­son mit lee­ren Hän­den da­ste­hen.

Das Fi­na­le der Cham­pi­ons Le­ague ge­wann Po­lens Meis­ter KS Vi­ve Kiel­ce nach ei­nem Neun-To­re-Rück­stand in ei­ner am En­de dra­ma­ti­schen Par­tie ges­tern in Köln nach Sie­ben­me­ter­wer­fen ge­gen Ves­z­prem mit 39:38 (35:35, 29:29, 17:13). Der deut­sche Na­tio­nal­spie­ler Tobias Reich­mann, mit acht Tref­fern bes­ter Tor­schüt­ze der Po­len, be­ju­bel­te „ei­ne geniale Team­leis­tung. Wir ha­ben uns in ei­nen Rausch ge­spielt. Ein­fach über­ra­gend. “.

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