Neue Spiel­re­geln für Di­gi­tal­wirt­schaft ge­plant

Neue Presse - - NACHRICHTEN -

ber­lin. Das Bun­des­wirt­schafts­mi­nis­te­ri­um will den Un­ter­neh­men der di­gi­ta­len Wirt­schaft neue Spiel­re­geln ver­ord­nen. In ei­nem „Grün­buch Di­gi­ta­le Platt­for­men“wird un­ter an­de­rem die Fra­ge auf­ge­wor­fen, wie man Platt­form­an­bie­ter wie Goog­le da­zu brin­gen kann, ei­nen Bei­trag zum Auf­bau der not­wen­di­gen di­gi­ta­len An­schlüs­se zu leis­ten, ob­wohl sie selbst kei­ne An­schluss­in­fra­struk­tur („letz­te Mei­le“) be­sit­zen.

In dem Grün­buch wer­den zwölf The­sen und 52 kon­kre­te Fra­ge­stel­lun­gen vor­ge­stellt. Mit ih­nen will das Mi­nis­te­ri­um An­sät­ze er­ar­bei­ten, wie mit Face­book, App­le, Ama­zon oder auch Za­lan­do um­zu­ge­hen ist.

Un­ter­neh­men sol­len auch preis­ge­ben, falls sie Pro­duk­te ge­zielt teu­er für ver­meint­lich Wohl­ha­ben­de ma­chen. An­fang 2017 sol­len dem Mi­nis­te­ri­um zu­fol­ge die Ant­wor­ten vor­lie­gen. Zwölf Ar­beits­grup­pen neh­men sich der The­men an. Sie wer­den mit Ver­tre­tern aus der Wirt­schaft, der Wis­sen­schaft, mit Ge­werk­schaf­tern, Da­ten- und Ver­brau­cher­schüt­zern be­setzt. Über die Sei­te „de.di­gi­tal“soll sich aber grund­sätz­lich je­der ein­brin­gen kön­nen. Das Pa­pier regt un­ter an­de­rem an, dass Kun­den per Ge­setz er­laubt wird, ne­ben ih­rem ech­ten Na­men auch ein oder meh­re­re Pseud­ony­me in so­zia­len Netz­wer­ken zu nut­zen.

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