CDU und CSU wol­len sich zum Frie­dens­gip­fel tref­fen

Neue Presse - - NACHRICHTEN -

ber­lin. Trotz des Zer­würf­nis­ses zwi­schen Kanz­le­rin An­ge­la Mer­kel und CSUChef Horst See­ho­fer in der Flücht­lings­po­li­tik wird es laut CDU-Ge­ne­ral­se­kre­tär Pe­ter Tau­ber nicht zur Spal­tung der Uni­on kom­men. „Ge­nau das ist der Charme und das Er­folgs­ge­heim­nis der Uni­on in der Ver­gan­gen­heit, dass wir in Bay­ern mit der CSU kan­di­die­ren und im Rest die CDU zur Wahl steht“, sag­te er.

Am 24. und 25. Ju­ni wol­len sich die Füh­rungs­krei­se bei­der Par­tei­en zu ei­ner Klau­sur tref­fen, um die seit Mo­na­ten an­dau­ern­de Ent­frem­dung der bei­den Schwes­ter­par­tei­en mög­lichst zu be­en­den. Al­ler­dings konn­ten sich die Par­tei­spit­zen bis­her nicht ein­mal auf den Ort der Ver­an­stal­tung ei­ni­gen. Er soll auf neu­tra­lem Bo­den lie­gen. See­ho­fer: „Es darf kein Kri­sen­gip­fel wer­den, sonst soll­ten wir uns bes­ser gar nicht tref­fen. Das darf nicht ir­gend­ei­ne Wort­akro­ba­tik sein, son­dern muss be­last­bar sein und ei­ne Zu­kunfts­vi­si­on ent­hal­ten.“Er be­ton­te, er set­ze auf Wie­der­an­nä­he­rung: „Wir be­mü­hen uns, die nächs­ten Wo­chen die Din­ge ge­mein­sam mit der CDU auf­zu­lö­sen.“

Horst See­ho­fer

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