CDU will An­lie­ger bei Kos­ten für Stra­ßen­aus­bau schüt­zen

Neue Presse - - NACHRICHTEN -

HAN­NO­VER. Bei den um­strit­te­nen Stra­ßen­aus­bau­bei­trä­gen für Grund­stücks­eig­ner will Nie­der­sach­sens CDU bis zum Jah­res­en­de ei­ne ge­mein­sa­me Po­si­ti­on mit dem Ko­ali­ti­ons­part­ner SPD fin­den. „Es gibt im Mo­ment noch kei­ne Fest­le­gung, al­les ist nach wie vor of­fen“, sag­te Cdu-ge­ne­ral­se­kre­tär Kai See­fried nach ei­nem Fach­kon­gress in Han­no­ver. Er be­ton­te je­doch: „Es gibt aber die kla­re Bot­schaft, dass das kom­mu­na­le Ab­ga­ben­ge­setz nicht so bleibt, wie es ist.“Die Bei­be­hal­tung der Bei­trä­ge zu ver­bes­ser­ten Rah­men­be­din­gun­gen sei ei­ne Va­ri­an­te. Mit der SPD wür­den nun die Ge­sprä­che auf­ge­nom­men.

Der Hin­ter­grund: Wer­den Stra­ßen sa­niert oder um­ge­baut, wird es für An­woh­ner oft teu­er. Zum Aus­bau kom­mu­na­ler Stra­ßen ha­ben Haus- und Woh­nungs­be­sit­zer in Nie­der­sach­sen im Vor­jahr knapp 20 Mil­lio­nen Eu­ro bei­steu­ern müs­sen.

Der Bre­mer „We­ser-kurier“hat­te zu­vor be­rich­tet, ei­ne kom­plet­te Ab­schaf­fung der Bei­trä­ge sei be­reits vom Tisch. Statt­des­sen sol­le Grund­stücks­eig­nern künf­tig fi­nan­zi­ell ent­ge­gen­ge­kom­men wer­den. Dem­nach sol­len die St­un­dungs­mög­lich­kei­ten groß­zü­gi­ger ge­stal­tet und die Zin­sen – von zur­zeit sechs Pro­zent pro Jahr – deut­lich ge­senkt wer­den.

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