Mit gu­ten Ar­gu­men­ten

Zu »Ge­schäfts­füh­rer der LIN­KEN an­geb­lich vor Rück­tritt«, 12.10., S. 1

Neues Deutschland - - Meinung -

Wenn es stimmt, dass Höhn sei­nen Rück­zug auch da­mit be­grün­det, dass ihm die bei­den Par­tei­vor­sit­zen­den vor­wer­fen, er hät­te sie zu we­nig ge­gen An­grif­fe von La­fon­tai­ne ver­tei­digt, wä­re das ein star­kes Stück. Ein­mal mehr wür­de das auf Irr­tü­mer und De­fi­zi­te von Kip­ping und Ri­ex­in­ger deu­ten. Der Bun­des­ge­schäfts­füh­rer ist nicht der Ge­schäfts­füh­rer der Vor­sit­zen­den, son­dern der Par­tei. Wenn die Vor­sit­zen­den mei­nen, sie müss­ten die Kri­tik an ih­nen zu­rück­wei­sen, sol­len sie das tun, laut und mit klu­gen Ar­gu­men­ten. Aber ge­nau an die­sen Ar­gu­men­ten scheint es ein­mal mehr zu feh­len. Ob­wohl sich die Welt und da­mit die Be­din­gun­gen lin­ker Po­li­tik ra­sant än­dern, ist von ei­ner pro­gram­ma­ti­schen Wei­ter­ent­wick­lung der Lin­ken nicht viel zu spü­ren. Klaus Kalex, Wand­litz Bei­trä­ge in die­ser Ru­brik sind kei­ne re­dak­tio­nel­len Mei­nungs­äu­ße­run­gen. Die Re­dak­ti­on be­hält sich das Recht Sinn wah­ren­der Kür­zun­gen vor.

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