Mehr »Reichs­bür­ger« als bis­lang be­kannt

Neues Deutschland - - Politik -

Ber­lin. Die Sze­ne der so­ge­nann­ten Reichs­bür­ger, die die Bun­des­re­pu­blik und ih­re Be­hör­den nicht an­er­ken­nen wol­len, ist of­fen­bar deut­lich grö­ßer als bis­lang be­kannt. Der Ver­fas­sungs­schutz von Bund und Län­dern ge­he mit Stand vom 30. Sep­tem­ber von rund 15 000 »Reichs­bür­gern« aus, dar­un­ter 900 Rechts­ex­tre­me, be­rich­tet der »Ta­ges­spie­gel« un­ter Be­ru­fung auf den Ver­fas­sungs­schutz. Et­wa 1000 der »Reichs­bür­ger« ver­füg­ten über ei­ne Waf­fen­be­sitz­kar­te. Im März hat­te das Bun­des­amt für Ver­fas­sungs­schutz noch von rund 12 800 »Reichs­bür­gern« ge­spro­chen, dar­un­ter 700 mit Waf­fen­schein. 800 wur­den da­mals dem rechts­ex­tre­men Spek­trum zu­ge­rech­net. Grund­la­ge der ak­tu­el­len Zah­len sei­en ei­ge­ne Er­kennt­nis­se des Bun­des­am­tes und ei­ne Ab­fra­ge bei den Lan­des­be­hör­den für Ver­fas­sungs­schutz, hieß es.

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