Lü­cken schlie­ßen

Neues Deutschland - - Feuilleton -

Die

Ge­samt­aus­ga­be des Werks von Chris­toph Mar­tin Wie­land (1733 – 1813) wird von der Deut­schen For­schungs­ge­mein­schaft (DFG) mit ei­ner Mil­li­on Eu­ro un­ter­stützt. Sie wird von Li­te­ra­tur­wis­sen­schaft­lern der Uni­ver­si­tät Je­na her­aus­ge­ge­ben. Mit der För­de­rung der so­ge­nann­ten Oß­mann­sted­ter Aus­ga­be bis zum Jahr 2020 wer­de »ei­ne der schmerz­haf­tes­ten Lü­cken nicht nur der deut­schen Li­te­ra­tur­ge­schich­te ge­schlos­sen«, teil­te die Fried­rich­Schil­ler-Uni­ver­si­tät am Don­ners­tag mit. Der Dich­ter, Schrift­stel­ler, Über­set­zer, Her­aus­ge­ber und Pu­bli­zist Wie­land sei ei­ner der be­deu­tends­ten eu­ro­päi­schen Au­to­ren des 18. Jahr­hun­derts.

Die kom­plet­te Edi­ti­on wird sämt­li­che Wer­ke Wie­lands ein­schließ­lich sei­ner Über­set­zun­gen und zahl­rei­cher klei­ne­rer Schrif­ten ent­hal­ten. Ins­ge­samt soll die be­reits 2008 be­gon­ne­ne Neu­aus­ga­be 36 Bän­de um­fas­sen. Zu­letzt sei ein um­fang­rei­cher Kom­men­tar zu den An­fang der 1770er Jah­re er­schie­ne­nen Wer­ken auf­ge­legt wor­den. Für die Über­set­zungs­wer­ke Wie­lands konn­ten ex­ter­ne Spe­zia­lis­ten ge­won­nen wer­den, die die Tex­te und Kom­men­ta­re zu Sha­ke­speare, Horaz und an­de­ren be­ar­bei­ten.

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