Bür­ger­meis­ter­kan­di­dat no­mi­niert

Neues Deutschland - - Brandenburg - nd

Neu­en­ha­gen. Mit 96 Pro­zent der Stim­men no­mi­nier­te die LIN­KE am Mitt­woch­abend in Neu­en­ha­gen bei Ber­lin (Mär­kisch-Oder­land) Sven Kin­der­va­ter zu ih­rem Kan­di­da­ten für die Bür­ger­meis­ter­wahl am 25. Fe­bru­ar. Das teil­te die Par­tei erst am Frei­tag mit. Der 30jäh­ri­ge Be­wer­ber ist Links­frak­ti­ons­chef in der Ge­mein­de­ver­tre­tung. »Mit Sven Kin­der­va­ter schi­cken wir ei­nen Kan­di­da­ten ins Ren­nen, der zu­pa­cken kann und Kom­mu­nal­po­li­tik von der Pi­ke auf ge­lernt hat«, be­merk­te der Lan­des­vor­sit­zen­de Chris­ti­an Gör­ke. Der so ge­lob­te Kin­der­va­ter wür­dig­te den schei­den­den Bür­ger­meis­ter Jür­gen Hen­ze (par­tei­los) mit den Wor­ten, die­ser sei »ein Ma­cher, der es nicht je­dem – auch mir nicht – recht ma­chen woll­te, son­dern sich stets an sei­nen Er­geb­nis­sen mes­sen ließ«. Das wol­le er für sich auch in An­spruch neh­men, mein­te Kin­der­va­ter. Er warb für be­schleu­nig­te In­ves­ti­tio­nen: »Wäh­rend Pri­va­te nied­ri­ge Zin­sen für In­ves­ti­tio­nen nut­zen, ver­zich­tet die Ge­mein­de auf Kre­di­te«, ob­wohl ihr Geld für Schu­len, Stra­ßen und die Ent­wäs­se­rung feh­le. Die­se De­bat­te wol­le er im Bür­ger­meis­ter­wahl­kampf füh­ren, kün­dig­te Kin­der­va­ter an.

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