Un­garn mit Ge­set­zen ge­gen Flücht­lings­hel­fer

Neues Deutschland - - Politik -

Bu­da­pest. Un­garns rechts-na­tio­na­le Re­gie­rung hat im Par­la­ment meh­re­re Ge­set­zes­ent­wür­fe ein­ge­bracht, die es zi­vi­len Or­ga­ni­sa­tio­nen (NGOs) prak­tisch un­mög­lich ma­chen sol­len, Flücht­lin­gen und Asyl­su­chen­den zu hel­fen. Die Ent­wür­fe, die am Mitt­woch auf der Web­sei­te des Par­la­ments ver­öf­fent­licht wur­den, be­inhal­ten ei­ne 25-pro­zen­ti­ge Straf­steu­er auf al­le aus­län­di­schen Spen­den, die die­se Or­ga­ni­sa­tio­nen er­hal­ten, so­wie die Mög­lich­keit, ih­ren Mit­ar­bei­tern den Auf­ent­halt in grenz­na­hen Zo­nen zu un­ter­sa­gen. Ein drit­ter Ge­set­zes­ent­wurf sieht so­gar vor, dass NGOs, die sich für Flücht­lin­ge ein­set­zen, ei­ne Ge­neh­mi­gung vom In­nen­mi­nis­te­ri­um be­nö­ti­gen. Be­sit­zen sie ei­ne sol­che nicht, kön­nen sie dem­nach von den Be­hör­den auf­ge­löst wer­den.

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