Zweit­mäch­tigs­te Stadt im al­ten Thü­rin­gen

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Mühl­hau­sen. Bei je­dem Wet­ter am Platz: die Brun­nen­kin­der am Un­ter­markt von Mühl­hau­sen. im Hin­ter­grund die Di­vi-Bla­sii-Kir­che, ge­wid­met dem Hei­li­gen Bla­si­us (Di­vus = gött­lich). Im Mit- tel­al­ter war Mühl­hau­sen nach Er­furt die zweit­mäch­tigs­te Stadt im Thü­rin­ger Raum. Der Bau der go­ti­schen Kir­che wur­de 1276 vom Deut­schen Or­den be­gon­nen, Jo­hann Se­bas­ti­an Bach war dort 1707/08 Or­ga­nist. Die ar­chi­tek­to­ni­sche Viel­falt der Stadt­an­la­ge mit der be­geh­ba­ren Stadt­mau­er zeugt von der Be­deu­tung der eins­ti­gen Reichs­stadt.

Fo­to: dpa/Jörg Cars­ten­sen

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