LINKE: Se­nat leg­te re­le­van­te Akten nicht vor

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Die LINKE-Frak­ti­on in der Ham­bur­ger Bür­ger­schaft hat dem Ver­kauf der HSH Nord­bank an pri­va­te In­ves­to­ren nicht zu­ge­stimmt. Der haus­halts­po­li­ti­sche Spre­cher Nor­bert Hack­busch be­män­gel­te ins­be­son­de­re die feh­len­de Trans­pa­renz bei dem Ver­kaufs­pro­zess. Nicht al­le Gut­ach­ten, auf die sich der Ham­bur­ger Se­nat bei sei­nem Han­deln ge­stützt hat oder im­mer noch stützt, wur­den den Bür­ger­schafts­ab­ge­ord­ne­ten in Gän­ze vor­ge­legt, mo­niert Hack­busch. Im Fall ei­ner Ex­per­ti­se von 2015 wur­de den Par­la­men­ta­ri­ern zwar ei­ne Zu­sam­men­fas­sung über­mit­telt, die Ein­sicht in den kom­plet­ten und un­ge­schwärz­ten Schrift­satz aber ver­wei­gert, kri­ti­siert Hack­busch. »Der Se­nat hat sich ge­wei­gert, re­le­van­te Akten vor­zu­le­gen, ob­wohl das Par­la­ment es so be­schlos­sen hat. Was darf die Öf­fent­lich­keit nicht er­fah­ren?« Der Ab­ge­ord­ne­te stellt fest: »Es rächt sich jetzt, dass es nie ei­ne wirk­lich un­ab­hän­gi­ge Prü­fung der Bank ge­ge­ben hat und dass so­mit auch kei­ne un­ab­hän­gi­ge Kon­trol­le mög­lich war.«

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