Dia­lek­tik der Glo­ba­li­sie­rung

Zu »Wo­hin geht’s nach dem Auf­ste­hen?«, 10.10., S. 6; on­line: da­sND.de/1102927

Neues Deutschland - - Meinung -

Es ist of­fen­sicht­lich für Lin­ke schwer, die rea­le Dia­lek­tik der Glo­ba­li­sie­rung zu ak­zep­tie­ren. Für vie­le Men­schen und Schich­ten er­öff­net sie den Aus­bruch aus na­tio­na­lis­ti­schen Ver­fan­gen­hei­ten, die im letz­ten Jahr­hun­dert zu fürch­ter­li­chen Krie­gen ge­führt ha­ben. Auf der an­de­ren Sei­te ste­hen die glo­ba­len Fi­nanz- und Wirt­schafts­mäch­te, die seit Jahr­zehn­ten dar­auf aus sind, die Sou­ve­rä­ni­tä­ten und Po­li­ti­ken na­tio­na­ler Staa­ten zu un­ter­gra­ben. Für ei­nen glo­ba­len Markt der Ma­xi­mal­aus­beu­tung. Flücht­lings­be­we­gun­gen stö­ren da nicht, sie er­hö­hen nur die Kon­kur­renz um Ar­beits­plät­ze. »Auf­ste­hen« ist so­zu­sa­gen ein rea­ler Be­stand­teil der Dia­lek­tik der Glo­ba­li­sie­rung in der Par­tei DIE LIN­KE. Ob die­ser kon­kre­te Ver­such er­folg­reich ist, wird man se­hen. Dieter Emig, Karls­ru­he

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