Wenn in Chi­na ein Sack Mais ...

Neues Deutschland - - Meinung - rst

Wenn Sie re­dens­art­lich vom Sack Reis spre­chen, der in Chi­na um­fällt, soll­te Ih­nen Fol­gen­des klar sein: Chi­na ist mit deut­lich über 580 000 000 Ton­nen pro Jahr (Zah­len von 2016) tat­säch­lich der größ­te Ge­trei­de­pro­du­zent der Welt. Nur die USA kön­nen noch halb­wegs mit­hal­ten, aber schon In­di­en auf Platz 3 kann le­dig­lich die hal­be Men­ge vor­wei­sen. Chi­na ist mit knapp 210 000 000 Ton­nen auch der größ­te Reis­pro­du­zent der Welt. Al­ler­dings dürf­ten dort trotz­dem mehr Mais- als Reis­sä­cke um­fal­len. Denn die Mai­s­ern­te ist noch um rund 20 000 000 Ton­nen grö­ßer als die Reis­ern­te. Im Bild trock­nen Bau­ern in der Nä­he der Stadt Li­nyi, im Os­ten des Lan­des, den frisch ge­ern­te­ten Mais.

Fo­to: dpa/Wu Ji­quan

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