Scholz lehnt wei­te­re Ent­las­tung von Fir­men ab

Neues Deutschland - - Politik -

Nusa Dua. Bun­des­fi­nanz­mi­nis­ter und Vi­ze­kanz­ler Olaf Scholz (SPD) hat die Plä­ne von Wirt­schafts­mi­nis­ter Pe­ter Alt­mai­er (CDU) für ei­ne Mil­li­ar­den­ent­las­tung deut­scher Un­ter­neh­men ab­ge­lehnt. Die Re­gie­rung ha­be sich be­reits ei­ne Rei­he von Ent­las­tungs­maß­nah­men vor­ge­nom­men. »Und da­bei wird es blei­ben«, sag­te Scholz am Frei­tag am Ran­de der Jah­res­ta­gung des In­ter­na­tio­na­len Wäh­rungs­fonds (IWF) in Ba­li. Da­mit er­teil­te er Alt­mai­ers Vor­schlä­gen, die nicht im Ko­ali­ti­ons­ver­trag ste­hen, ei­ne Ab­sa­ge. Es gibt laut Scholz be­reits ei­ne Rei­he wich­ti­ger Maß­nah­men, vom Ent­las­tungs­pa­ket für Fa­mi­li­en über Bei­trags­sen­kun­gen bei den So­zi­al­ab­ga­ben ge­ra­de für Ge­ring­ver­die­ner bis hin zur star­ken steu­er­li­chen Ent­las­tung beim So­li­da­ri­täts­zu­schlag bis 2021. Alt­mai­er will da­ge­gen an­ge­sichts ei­ner sich ein­trü­ben­den Welt­kon­junk­tur Un­ter­neh­men in Deutsch­land mas­siv ent­las­ten. Un­ter an­de­rem schlägt er vor, den So­li­da­ri­täts­zu­schlag ab­zu­schaf­fen und wei­te­re Ab­schrei­bungs­mög­lich­kei­ten für Fir­men ein­zu­füh­ren.

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