Schon 200 Ebo­la-Fäl­le in Kon­go

Neues Deutschland - - Politik -

Genf. Die an­hal­ten­de Ge­walt im Nord­os­ten der De­mo­kra­ti­schen Re­pu­blik Kon­go be­hin­dert laut Welt­ge­sund­heits­or­ga­ni­sa­ti­on die Be­kämp­fung des töd­li­chen Ebo­laVi­rus. Das Ri­si­ko ei­ner wei­te­ren Aus­brei­tung des hoch­an­ste­cken­den Fie­bers stei­ge so­mit an, warn­te die UN-Or­ga­ni­sa­ti­on am Frei­tag in Genf. Für Fach­kräf­te sei es auf­grund der Ge­fech­te oft un­mög­lich, Ebo­la-Pa­ti­en­ten oder mut­maß­li­che Neu-In­fi­zier­te zu be­su­chen und zu be­han­deln. Das kon­go­le­si­sche Ge­sund­heits­mi­nis­te­ri­ums be­rich­te­te von 200 Ebo­la-Ver­dachts­fäl­len bis zum 10. Ok­to­ber. Die WHO gab an, dass bis zum 9. Ok­to­ber 122 Men­schen an der Krank­heit ge­stor­ben sei­en.

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