Rya­nair und ver.di ei­ni­gen sich

Eck­punk­te bei Ta­rif­ver­trag für rund 1000 deut­sche Flug­be­glei­ter

Neues Deutschland - - Erste Seite -

Ber­lin. Der iri­sche Bil­lig­flie­ger Rya­nair und die Di­enst­leis­tungs­ge­werk­schaft ver.di ha­ben im Streit um ei­nen Ta­rif­ver­trag für Flug­be­glei­ter ei­ne Ei­ni­gung er­zielt. Ver.di teil­te am Don­ners­tag mit, es ge­be ei­ne »Vor­ver­ein­ba­rung zu ei­nem Ta­rif­ver­trag«. Ei­ner ver.di-Spre­che­rin zu­fol­ge ver­ein­bar­ten die Ta­rif­par­tei­en wich­ti­ge »Eck­punk­te« wie die An­wen­dung des deut­schen Ar­beits­rechts, Ver­bes­se­run­gen der Ar­beits­be­din­gun­gen und Ge­halts­er­hö­hun­gen so­wohl für die festan­ge­stell­ten Ka­bi­nen­be­schäf­tig­ten als auch für Leih­ar­beit­neh­mer.

Ver.di ver­han­delt seit fast ei­nem Jahr mit Rya­nair über den ers­ten Ta­rif­ver­trag für die rund 1000 deut­schen Flug­be­glei­ter. Auch die Pi­lo­ten­ge­werk­schaft Cock­pit ringt der­zeit mit dem Bil­lig­flie­ger um ei­nen Ta­rif­ver­trag. Laut ver.di könn­ten mit der Ver­ein­ba­rung erst­mals Ab­si­che­run­gen bei Ver­set­zun­gen, Ab­fin­dun­gen und Wie­der­ein­stel­lun­gen in ei­nem So­zi­al­plan ge­re­gelt wer­den. Pro­ble­ma­tisch blei­be laut Ge­werk­schaft, dass Rya­nair nach wie vor kei­ne Be­triebs­rä­te zu­las­se.

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