Neo­na­zis ge­hen ge­gen Ver­bots­ver­fü­gung vor

Neues Deutschland - - Hauptstadtregion -

Die rechts­ex­tre­me Grup­pe »Wir für Deutsch­land« hat ge­gen das Ver­bot ih­res ge­plan­ten »Trau­er­marschs« am Frei­tag durch die Haupt­stadt Be­schwer­de beim Ver­wal­tungs­ge­richt Ber­lin ein­ge­legt. Wie Ge­richts­spre­cher Ste­phan Gros­curth am Don­ners­tag be­stä­tig­te, ist in ei­nem Eil­ver­fah­ren ein An­trag auf vor­läu­fi­gen Rechts­schutz ein­ge­gan­gen, über den bis spä­tes­tens Frei­tag­vor­mit­tag ent­schie­den wer­den soll. Auf Face­book kün­dig­te »Wir für Deutsch­land« an, vor das Ober­ver­wal­tungs­ge­richt Ber­lin-Bran­den­burg als nächst hö­he­re In­stanz zu zie­hen, soll­te das Ver­wal­tungs­ge­richt das De­mons­tra­ti­ons­ver­bot be­stä­ti­gen. Die In­nen­be­hör­de hat den rechts­ex­tre­men Auf­zug am Mitt­woch ver­bo­ten. Die Art der Durch­füh­rung des Auf­zu­ges wür­de in ekla­tan­ter Wei­se den Sinn und mo­ra­lisch-ethi­schen Stel­len­wert des Ge­denk­ta­ges am 9. No­vem­ber ne­gie­ren, hieß es zur Be­grün­dung.

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