131. Kun­st­auk­ti­on bei Pe­ter Karbstein

Neuss-Grevenbroicher Zeitung (Grevenbroich) - - Wirtschaft -

Mor­gen fin­det im Düs­sel­dor­fer Kunst- und Auk­ti­ons­haus Pe­ter Karbstein die 131. Kun­st­auk­ti­on statt. Ei­ne Auk­ti­on, bei der In­ter­es­sen­ten auch on­li­ne live mit­bie­ten kön­nen. Und sie ver­spricht wie­der, eben­so ab­wechs­lungs­reich wie span­nend zu wer­den: Der Ka­ta­log der Kun­st­auk­ti­on lis­tet auf 116 Sei­ten über 500 Ob­jek­te auf – vom Aqua­rell bis zur Tif­fanyLam­pe, vom Still­le­ben bis zum le­der­be­zo­ge­nen Ma­hago­ni­sch­reib­tisch aus En­g­land.

Hö­he­punk­te gibt es in ei­ner sol­chen Auk­ti­on na­tur­ge­mäß vie­le. So wird bei­spiels­wei­se der Bron­ze­guss „Fem­me au cra­be“von Aris­ti­de Mail­lol aus dem Jahr 1904. Schätz­preis: 40.000 bis 60.000 Eu­ro. Oder auch Lud­wig Kirch­ners „Im Ate­lier – Tan­zen­der weib­li­cher Akt“, Schwar­ze Krei­de auf Pa­pier aus sei­nem Skiz­zen­buch (1929-1938) – Schätz­preis: 15.000 bis 20.000 Eu­ro, eben­so wie beim Öl­ge­mäl­de „Gas­se in Po­si­ta­no“von Wal­ter Ophey. Auf 20.000 bis 25.000 Eu­ro ge­schätzt wird „Four Pa­nel Lo­ve“(She­en­han 75) von Ro­bert In­dia­na; vier Sieb­dru­cke auf Pa­pier.

Pe­ter Karbstein ist seit den 1970er-Jah­ren im Kunst­han­del ak­tiv, seit 1980 im Auk­ti­ons­we­sen. Pünkt­lich zur 100. Ju­bi­lä­ums-Auk­ti­on im Fe­bru­ar 2008 zog das Pe­ter Karbstein Kun­stund Auk­ti­ons­haus von der Ho­hen­zol­lern­stra­ße an sei­nen heu­ti­gen Stand­ort an der Kur­fürs­ten­stra­ße um. 2013 kam der Tau­sch­raum Va­lo­ris an der Im­mer­mann­stra­ße 16 hin­zu: Dort fin­den Sie ne­ben An­ti­qui­tä­ten und Aus­stel­lungs­stü­cken aus der Kunst- und Ku­rio­saSamm­lung von Pe­ter Karbstein auch wech­seln­de Aus­stel­lun­gen von zeit­ge­nös­si­schen Künst­lern. Karbstein ist in­zwi­schen auch in die Pro­duk­ti­on von Rah­mun­gen und in die Re­stau­ra­ti­on von Ge­mäl­den, Gra­fi­ken und Mo­bi­li­ar ein­ge­stie­gen. Und aus dem ur­sprüng­li­chen klei­nen Auk­ti­ons­haus an der Ho­hen­zol­lern­stra­ße wur­de ein in­ter­na­tio­nal ar­bei­ten­des Un­ter­neh­men, das sei­nen Kun­den­stamm lau­fend ver­grö­ßert. Bie­ter und Ein­lie­fe­rer kom­men aus Asi­en, dem Na­hen Os­ten, Russ­land, Eu­ro­pa, Nord- so­wie Süd­ame­ri­ka und Aus­tra­li­en.

Aris­ti­de Mail­lol: „Fem­me au cra­be“.

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