Kein Stor­no­recht bei Fe­ri­en­woh­nung

Neuss-Grevenbroicher Zeitung (Grevenbroich) - - Köln Kompakt -

(tmn) Bei der Stor­nie­rung ei­ner ge­buch­ten Fe­ri­en­woh­nung in Deutsch­land be­kom­men Ur­lau­ber kaum Geld zu­rück. Ein ge­setz­li­ches Stor­nie­rungs­recht ge­be es nicht, er­klärt die Ver­brau­cher­zen­tra­le Meck­len­burg-Vor­pom­mern. Das gilt, wenn der Mie­ter selbst da­für ver­ant­wort­lich ist, dass er die Rei­se nicht an­tre­ten kann. Der Ver­mie­ter muss zwar ein­ge­spar­te Auf­wen­dun­gen ab­zie­hen. Das sei­en in der Re­gel aber nur fünf bis zehn Pro­zent. Oder aber der An­bie­ter zeigt sich ku­lant und über­weist das ge­zahl­te Geld zu­rück. Vor dem 1. Ju­li 2018 war die Rechts­la­ge in man­chen Fäl­len noch an­ders. Hat­te der Ur­lau­ber ei­ne Fe­ri­en­woh­nung oder ein Fe­ri­en­haus über ei­nen Ver­an­stal­ter ge­bucht, galt die Rei­se als Pau­schal­ur­laub und konn­te sto­niert wer­den. Die Ge­büh­ren la­gen in der Re­gel bei bis zu 20 Pro­zent des Rei­se­prei­ses. Wer bis zum 30. Ju­ni 2018 ge­bucht hat, für den gilt die­se Rechts­la­ge noch.

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