Ret­tungs­gas­se oft man­gel­haft

Neuss-Grevenbroicher Zeitung (Grevenbroich) - - Köln Kompakt -

(tmn) Im­mer wie­der ist zu be­ob­ach­ten, dass Au­to­fah­rer die Ret­tungs­gas­se zu spät oder falsch bil­den. Wie es rich­tig geht, er­klärt der Deut­sche Ver­kehrs­si­cher­heits­rat (DVR). Auf Au­ßer­orts­stra­ßen und Au­to­bah­nen mit min­des­tens zwei Spu­ren je Rich­tung gilt: Schon be­vor sich Ret­tungs­kräf­te oder Ab­schlepp­wa­gen von hinten nä­hern, müs­sen Fah­rer be­reits bei Schritt­ge­schwin­dig­keit die Ret­tungs­gas­se bil­den. Da­zu fah­ren die Au­tos auf der ganz lin­ken Spur nach links und die auf den üb­ri­gen Spu­ren nach rechts. Ma­chen Au­to­fah­rer nicht vor­schrifts­mä­ßig Platz, dro­hen Buß­gel­der ab 200 Eu­ro und zwei Punk­te in Flens­burg. Wer an­de­re so­gar be­hin­dert, muss mit 240 Eu­ro Geld­bu­ße rech­nen, bei Ge­fähr­dung sind es 280 Eu­ro und bei Sach­be­schä­di­gung wer­den 320 Eu­ro dar­aus. Und die Be­hör­den ver­hän­gen ein ein­mo­na­ti­ges Fahr­ver­bot.

FO­TO: DVR

Ma­chen Au­to­fah­rer nicht Platz, dro­hen Buß­gel­der.

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