USA und Groß­bri­tan­ni­en: ei­ne be­son­de­re Be­zie­hung

Neuss-Grevenbroicher Zeitung (Neuss) - - STIMME DES WESTENS -

Die „Spe­cial Re­la­ti­ons­hip“, die be­son­ders en­ge Be­zie­hung zwi­schen den USA und Groß­bri­tan­ni­en, präg­te der bri­ti­sche Pre­mier­mi­nis­ter Wins­ton Chur­chill 1946.

Die po­li­ti­sche, wirt­schaft­li­che, mi­li­tä­ri­sche und kul­tu­rel­le Ver­bin­dung be­steht schon lan­ge. Ih­ren An­fang nahm sie in der Zeit, als die USA noch eng­li­sche Ko­lo­nie wa­ren. Auch nach der Un­ab­hän­gig­keit der USA 1776 blie­ben et­wa die Han­dels­be­zie­hun­gen in­takt. Im 20. Jahr­hun­dert, vor al­lem in den Welt­krie­gen, ent­wi­ckel­te sich dann die von Chur­chill be­schrie­be­ne be­son­de­re Be­zie­hung.

Als auch per­sön­lich nah galt die Be­zie­hung zwi­schen Wins­ton Chur­chill und Theo­do­re Roo­se­velt, die sich ge­gen Na­zi-Deutsch­land zu­sam­men­schlos­sen. Sie sol­len sich über 1500 Te­le­gram­me und Brie­fe ge­schickt ha­ben. Auch Mar­ga­ret That­cher und Ro­nald Rea­gan wa­ren in den 80ern en­ge Partner, gal­ten so­gar als ideo­lo­gisch see­len­ver­wandt, et­wa, was die Ein­schrän­kung von Re­gie­rungs­be­fug­nis­sen an­ging. Kom­pli­ziert wur­de es dann mit Ge­or­ge W. Bush und To­ny Blair, der 2003 von der eng­li­schen Pres­se bis­sig als Bushs Schoß­hünd­chen be­zeich­net wur­de.

FO­TO: DPA

Un­cle Sam und Bri­tan­nia auf ei­nem Pos­ter von 1918: en­ge Ver­bün­de­te nach dem Ers­ten Welt­krieg.

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