Bay­er rüf­felt Cal­ha­nog­lu für po­li­ti­sche Aus­sa­ge

Neuss-Grevenbroicher Zeitung (Neuss) - - SPORT -

LE­VER­KU­SEN (dpa/RP) Bun­des­li­gist Bay­er Le­ver­ku­sen hat sei­nem Pro­fi Ha­kan Cal­ha­nog­lu ge­ra­ten, sich mit po­li­ti­schen Äu­ße­run­gen in Zu­kunft grund­sätz­lich zu­rück­zu­hal­ten. Der tür­ki­sche Na­tio­nal­spie­ler hat­te sich in ei­nem kur­zen Vi­deo auf sei­nem Twit­ter-Ac­count zu ei­nem Vi­deo des ehe­ma­li­gen Bun­des­li­ga­pro­fis Gök­han Tö­re ge­äu­ßert, in dem es um die um­strit­te­ne Ver­fas­sungs­än­de­rung geht, über die der tür­ki­sche Prä­si­dent Rec­cep Tay­yip Er­do­gan im April ab­stim­men lässt. „Gök­han, mein Bru­der, ich ha­be Dei­ne Mes­sa­ge er­hal­ten. Für un­ser Land, für un­ser Volk, für un­se­re gro­ße Tür­kei bin ich auch da­bei“, sag­te Cal­ha­nog­lu in dem Vi­deo.

„Wir ha­ben mit dem Spie­ler über das Vi­deo ge­spro­chen und ihm aus­ein­an­der­ge­setzt, dass Äu­ße­run­gen po­li­ti­scher Na­tur pro­blem­be­haf­tet sein kön­nen – schließ­lich steht Ha­kan Cal­ha­nog­lu als Fuß­ball-Pro­fi be­son­ders im Licht der Öf­fent­lich­keit. Wir ha­ben ihm ge­ra­ten, sich künf­tig in der­ar­ti­gen Fra­ge­stel­lun­gen mit Mei­nungs­äu­ße­run­gen zu­rück­zu­hal­ten“, teil­te der Bun­des­li­ga-Klub auf An­fra­ge mit. Nichts­des­to­trotz gel­te na­tür­lich für ihn wie für al­le an­de­ren auch das Recht der frei­en Mei­nungs­äu­ße­rung, hieß es wei­ter.

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