In der Feu­er­wa­che wird es bald noch en­ger

Ein Mit­ar­bei­ter aus dem Ord­nungs­amt wird für Ver­wal­tungs­ar­bei­ten zur Feu­er­wehr ab­ge­ord­net.

Neuss-Grevenbroicher Zeitung (Neuss) - - KAARST -

KAARST (bar­ni) Die Kaars­ter Feu­er­wehr­leu­te hof­fen auf die Er­wei­te­rung ih­res zehn Jah­re al­ten Ge­bäu­des. Bei der Jah­res­haupt­ver­samm­lung ver­sprach Bür­ger­meis­te­rin Ul­ri­ke Ni­en­haus, da­für zu sor­gen, dass sich die räum­li­che Si­tua­ti­on ver­bes­sern wird – wenn auch nicht schon heu­te oder mor­gen.

„Die La­ger­ka­pa­zi­tät war von An­fang an zu klein“, er­klär­te Lösch­zugfüh­rer Norbert Faß­ben­der. Des­halb wur­de ei­ne Art Über­see­con­tai­ner auf­ge­baut, in dem et­wa Re­ser­ve­pum­pen und Öl­bin­de­mit­tel ge­la­gert wer­den. „Mitt­ler­wei­le feh­len aber auch Bü­ros. Bei uns sind Stadt­brand­in­spek­tor Andre­as Kal­la und sein Stell­ver­tre­ter Chris­toph Joh­nen un­ter­ge­bracht“, er­klär­te Faß­ben­der. Der frü­he­re Stadt­brand­in­spek­tor Her­bert Pal­men hat­te sei­nen Schreib­tisch im Kaars­ter Rat­haus.

Hin­zu kommt, dass Kaarst ei­ne ei­ge­ne Ret­tungs­wa­che be­kom­men soll: Auch da­für muss Raum ge­schaf­fen wer­den. Die Ret­tungs­wa­gen sind der­zeit noch auf der Neus­ser Furth sta­tio­niert. Ei­ne ei­ge­ne Ret­tungs­wa­che in Kaarst wird da­zu füh­ren, dass der Not­arzt in Kaarst schnel­ler vor Ort sein kann. „Die Ret­tungs­wa­che ist jetzt erst­mal das pri­mä­re“, er­klär­te Ni­en­haus ge­gen­über der NGZ.

Eben­so wich­tig ist der Brand­schutz­be­darfs­plan. Um Andre­as Kal­la von Ver­wal­tungs­auf­ga­ben zu ent­las­ten, wer­de ein Mit­ar­bei­ter aus dem Ord­nungs­amt zur Feu­er­wehr ab­ge­ord­net. Dann wird es dort noch en­ger. Po­si­ti­ver Aspekt: Die­ser neue Mit­ar­bei­ter ist Mit­glied des Kaars­ter Lösch­zugs und bei ei­nem Alarm so­fort im Feu­er­wehr­haus. „Wir wer­den zü­gig an Lö­sun­gen ar­bei­ten“, ver­sprach die Bür­ger­meis­te­rin. Sie mach­te aber auch deut­lich, dass nicht al­les gleich­zei­tig ge­he. Der Kaars­ter Lösch­zug hat zur­zeit 62 ak­ti­ve Mit­glie­der, zwei we­ni­ger als vor ei­nem Jahr. „Im Lau­fe des Jah­res wer­den wir ei­nen jun­gen Mann aus der Ju­gend­feu­er­wehr hin­zu­be­kom­men“, sag­te Faß­ben­der.

Ver­gan­ge­nes Jahr gab es 74 Ein­sät­ze mehr als 2015: Ins­ge­samt rück­te der Lösch­zug 295 Mal aus. Zahl­rei­che Lehr­gän­ge und Übun­gen sor­gen da­für, dass die Eh­ren­amt­ler ef­fek­tiv hel­fen kön­nen. Das Feu­er­wehr­leis­tungs­ab­zei­chen in Bron­ze be­ka­men Oli­ver Eisele, Chris­ti­an Bi­sch­off, Den­nis Bru­ckert und Ja­ne Hoff­mann. Mit dem Leis­tungs­ab­zei­chen in Sil­ber wur­den Andre­as Cors­ten und Frank Schmitz geehrt. Die Aus­zeich­nung in Gold be­ka­men Heinz Pe­ter Pflip­sen und Andre­as Tür­lings.

Zu Feu­er­wehr­mann-An­wär­tern wur­den Bernd Fran­ke und Chris­ti­an Wak­up er­nannt, Feu­er­wehr­mann ist jetzt Chris­ti­an Bi­sch­off, Timm Boeckels und Jo­nas Eckert wur­den zu Ober­feu­er­wehr­män­ner. Zu Un­ter­brand­meis­tern wur­den Oli­ver Eisele und Ma­xi­mi­li­an Sül­zen­fuß, neu­er Ober­brand­meis­ter ist Tho­mas Thissen.

ARCHIVFOTO: LOTHAR BERNS

Die Kaars­ter Feu­er­wehr hofft dar­auf, dass sich ih­re räum­li­che Si­tua­ti­on in na­her Zu­kunft ver­bes­sern wird.

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