Zu we­nig Ver­bün­de­te ge­gen An­ti­se­mi­tis­mus

An­fein­dun­gen auf of­fe­ner Stra­ße, Rechts­po­pu­lis­mus, als Is­ra­el­kri­tik ge­tarn­te Ju­den­feind­lich­keit – so re­agiert die jü­di­sche Ge­mein­de.

Neuss-Grevenbroicher Zeitung (Neuss) - - RHEIN-KREIS UND REGION -

Herr Szen­tei-Hei­se, ne­ben wach­sen­dem Rechts­po­pu­lis­mus wird auch der An­ti­se­mi­tis­mus un­ter Mus­li­men von Ju­den zu­neh­mend als be­droh­lich emp­fun­den. So stel­len es Ex­per­ten im kürz­lich ver­öf­fent­lich­ten An­ti­se­mi­tis­mus-Be­richt der Bun­des­re­gie­rung fest. Wie re­agiert die jü­di­sche Ge­mein­de?

MICHA­EL SZEN­TEI-HEI­SE Schau­en wir zu­nächst auf die Ju­gend­li­chen. An­ti­se­mi­tis­mus wird viel­fach in Schu­len zum Pro­blem. Als wir un­ser jü­di­sches Gym­na­si­um in Düsseldorf ein­ge­rich­tet ha­ben, ging es uns pri­mär um ei­ne Be­rei­che­rung des Schul­an­ge­bots. Der Aspekt der Si­cher­heit und des Schut­zes für un­se­re jü­di­schen Schü­ler spiel­te bis­lang kaum ei­ne Rol­le. Jetzt aber rückt die­ser Aspekt mehr und mehr in den Vor­der­grund. Der Hin­ter­grund: Jü­di­sche Schü­ler wer­den in der Öf­fent­lich­keit aus der mus­li­mi­schen Com­mu­ni­ty her­aus an­ge­fein­det.

Sie re­gis­trie­ren al­so Vor­fäl­le wie die jüngst in Berlin, als ein jü­di­scher Schü­ler be­droht und be­schimpft wur­de, auch in un­se­rer Re­gi­on?

SZEN­TEI-HEI­SE Das Bei­spiel des Schü­lers aus Berlin, der letzt­lich die Schu­le ver­las­sen hat, weil er ge­mobbt wur­de, ist an­ge­kom­men – auch in Düsseldorf.

Das heißt kon­kret?

SZEN­TEI-HEI­SE Wir ha­ben jetzt auch Ge­spräch mit dem Schul­ver­wal­tungs­amt ge­führt und da­zu 40 Schü­ler ein­ge­la­den, die über ein­zel­ne Vor­fäl­le be­rich­tet ha­ben. Da­bei konn­te ei­nem fast schlecht wer­den. Die Vor­fäl­le rei­chen von Pö­be­lei­en und Be­schimp­fun­gen bis kurz vor den Ein­satz kör­per­li­cher Ge­walt.

Wie re­agie­ren Sie drauf?

SZEN­TEI-HEI­SE Wir ver­su­chen, ge­mein­sam mit dem Schul­ver­wal­tungs­amt Maß­nah­men ge­gen sol­che Über­grif­fe zu ent­wi­ckeln. Ein fer­ti­ges Kon­zept gibt es noch nicht. Aber wir ha­ben die Alarm­glo­cken ge­läu­tet und dar­auf hin­ge­wie­sen, dass hier ein Pro­blem ent­stan­den ist.

Wel­che Maß­nah­men könn­ten Sie sich vor­stel­len?

SZEN­TEI-HEI­SE Vor al­lem Fort­bil­dung und Un­ter­stüt­zung für Leh­rer. Un­se­rer Er­fah­rung nach ste­hen Leh­rer an­ti­se­mi­ti­schen Vor­fäl­len oft hilf­los ge­gen­über. An die­ser Stel­le muss man an­set­zen. Ich könn­te mir zum Bei­spiel ei­ne Art Ka­ta­log vor­stel­len: Gibt es die­sen oder je­nen Vor­fall, müsst ihr die­se oder je­ne Maß­nah­me er­grei­fen. Das liegt aber letzt­lich in der Hand des Schul­ver­wal­tungs­am­tes.

Gibt es Po­si­tiv-Bei­spie­le, wie Prä­ven­ti­on ge­gen An­ti­se­mi­tis­mus wirkt?

BERT RÖM­GENS Wir pfle­gen als jü­di­sche Ge­mein­de en­ge Be­zie­hun­gen, zum Bei­spiel zur Ja­nu­sz-Korcz­akGe­samt­schu­le und dem Nel­lySachs-Gym­na­si­um in Neuss und wur­den dort mehr­fach zu Ge­sprä- chen in die Ober­stu­fe ein­ge­la­den. Da­bei hat­ten wir es auch mit Schü­lern zu tun, de­ren Wur­zeln in Pa­läs­ti­na oder Sy­ri­en lie­gen. Die Er­fah­run­gen wa­ren po­si­tiv. Prä­ven­ti­on, das Ge­spräch su­chen, in die Schu­len ge­hen, das ist be­son­ders wich­tig.

Gibt es aus Ih­rer Sicht ei­nen Zu­sam­men­hang zwi­schen der stei­gen­den Zahl von Flücht­lin­gen aus mus­li­mi­schen Län­dern und an­ti­se­mi­ti­schen Vor­fäl­len in Deutsch­land?

SZEN­TEI-HEI­SE Na­tür­lich sind nicht al­le Mus­li­me an­ti­se­mi­tisch ein­ge­stellt, ein ge­wis­ser Pro­zent­satz aber schon. Durch die 800.000 bis ei­ne Mil­li­on Flücht­lin­ge, die seit 2015 zu uns ge­kom­men, hat sich das Pro­blem ver­schärft. Of­fen­bar wur­de ei­ne kri­ti­sche Grö­ße er­reicht – mit der Fol­ge, dass Mus­li­me häu­fi­ger und deut­li­cher mit an­ti­se­mi­ti­schen Äu­ße­run­gen wahr­ge­nom­men wer­den. Das ist aber nur ei­ne in­di­rek­te Aus­wir­kung des Zu­zugs von Flücht­lin­gen, kei­ne di­rek­te.

Fal­len be­stimm­te mus­li­mi­sche Grup­pen häu­fi­ger durch An­ti­se­mi­tis­mus auf als an­de­re?

SZEN­TEI-HEI­SE Men­schen aus Sy­ri­en und Irak zum Bei­spiel wach­sen in ei­nem Um­feld auf, in dem der Staat Is­ra­el und die Ju­den all­ge­mein als die größ­ten Fein­de be­trach­tet wer­den. Das steckt in den Köp­fen – deut­lich in­ten­si­ver als zum Bei­spiel bei den Mus­li­men mit tür­ki­schen Wur­zeln.

Wie un­ter­schei­det sich An­ti­se­mi­tis­mus in Schu­len von dem, was in der jüngst ver­öf­fent­lich­ten An­ti­se­mi­tis­mus-Stu­die der Bun­des­re­gie­rung als „is­ra­el­be­zo­ge­ner An­ti­se­mi­tis­mus“klas­si­fi­ziert wur­de? Ei­ne Ein­stel­lung, die nach dem Be­richt im­mer­hin 40 Pro­zent der Deut­schen tei­len sol­len.

RÖM­GENS Wir ha­ben es in den Schu­len mit Kin­dern zu tun, die von ih­ren El­tern an­ti­se­mi­tisch, an­ti­zio­nis­tisch er­zo­gen und so­zia­li­siert wur­den. Die Kri­tik am jü­di­schen Staat mit an­ti­se­mi­ti­schem Hin­ter­grund kommt al­ler­dings vor al­lem aus der rech­ten Ecke. SZEN­TEI-HEI­SE Man kann schon un­ter­schei­den, ob es sich um mus­li­mi­schen An­ti­se­mi­tis­mus oder um ei­nen An­ti­se­mi­tis­mus al­ter Art han­delt, ei­ne Ju­den­feind­schaft. Das ist eher ei­ne deut­sche Ein­stel­lung. Mus­li­me, die ei­ne an­ti­is­rae­li­sche Hal­tung ver­tre­ten, sind oft, aber nicht im­mer, in ei­nem zwei­ten Schritt auch an­ti­se­mi­tisch ein­ge­stellt.

Wird Kri­tik an is­rae­li­scher Po­li­tik nicht schnell als An­ti­se­mi­tis­mus miss­ver­stan­den?

SZEN­TEI-HEI­SE Auch vie­le Deut­sche, be­son­ders aus dem lin­ken po­li­ti­schen Spek­trum, ver­bin­den Kri­tik an Is­ra­el mit Ju­den­feind­lich­keit. Na­tür­lich darf man Is­ra­el kri­ti­sie­ren, auch die Re­gie­rung oder die Sied- lungs­po­li­tik oder was auch im­mer. Sol­che Kri­tik üben wir auch. Aber: In Dis­kus­sio­nen zeigt sich dann lei­der oft, dass da­hin­ter ei­ne in Deutsch­land ei­gent­lich als „po­li­ti­cal­ly in­cor­rect““gel­ten­de Ju­den­feind­schaft steckt, die un­ter dem Vor- wand der Is­ra­el­kri­tik dann doch of­fen ge­äu­ßert wird.

Wo ver­läuft denn die Gren­ze zwi­schen ge­recht­fer­tig­ter Kri­tik an is­rae­li­scher Po­li­tik und An­ti­se­mi­tis­mus?

SZEN­TEI-HEI­SE Die Gren­ze ist er­reicht, wenn das Exis­tenz­recht des Staa­tes Is­ra­el in­fra­ge ge­stellt wird. Bis zu die­sem Punkt ist je­de Kri­tik ernst zu neh­men und auch dis­kus­si­ons­wür­dig.

Aus Berlin gibt es Be­rich­te, dass Ju­den aus Angst vor Über­grif­fen in der Öf­fent­lich­keit ih­re Iden­ti­tät ver­ber­gen. Gibt es sol­che Re­ak­tio­nen auch im Rhein­land?

SZEN­TEI-HEI­SE We­ni­ger, aber auch. Es gibt ge­nü­gend Ju­den, die ei­gent­lich ei­ne Kip­pa tra­gen, sich aber, wenn sie nach drau­ßen ge­hen, ei­ne Base­bal­lKap­pe oder ei­ne an­de­re Kopf­be­de­ckung auf­set­zen, un­ter der die Kip­pa nicht er­kenn­bar ist. An­de­rer­seits wüss­te ich in Düsseldorf kein Stadt­vier­tel, in dem ich mit Kip­pa nicht auf die Stra­ße ge­hen wür­de. Trotz­dem: Auch bei uns wer­den Men­schen in der Öf­fent­lich­keit an­ge­pö­belt – üb­ri­gens aus­schließ­lich von mus­li­mi­scher Sei­te. Selbst an­ti­se­mi- tisch ein­ge­stell­te Deut­sche hal­ten sich in der di­rek­ten Be­geg­nung meist zu­rück. RÖM­GENS Wenn ich in Berlin an der Ora­ni­en­bur­ger Stra­ße in die Sy­nago­ge ge­he, wür­de ich nie auf dem Weg dort­hin die Kip­pa auf­set­zen. In Düsseldorf oder Neuss hät­te ich da­mit kein Pro­blem, aber das Pflas­ter

in Berlin ist ein an­de­res.

Wie be­wer­ten Sie die po­li­ti­schen Er­fol­ge, die die AfD er­zielt?

SZEN­TEI-HEI­SE Ich ha­be vor der Land­tags­wahl den Neus­ser AfDKan­di­da­ten, der von „Um­vol­kung“ge­spro­chen hat, auf Ver­an­stal­tun­gen zi­tiert und dar­auf ver­wie­sen, dass das nicht un­be­dingt ein jü­di­scher Be­griff ist. Ich wen­de mich auch ge­gen Frau­ke Pe­try, die sich als Pa­tro­nin der Ju­den in Deutsch­land auf­spie­len woll­te. Die­ses An­bie­dern kotzt uns an. Wir ha­ben mit der AfD nichts ge­mein­sam und möch­ten mit der AfD auch nichts ge­mein­sam ha­ben. Die po­li­ti­sche Ideo­lo­gie, die da­hin­ter steckt, liegt uns fern. RÖM­GENS Wir dis­tan­zie­ren uns grund­sätz­lich von ei­ner Par­tei (der ein­zi­gen üb­ri­gens), die sich vor­nehm­lich der Na­zi­ter­mi­no­lo­gie be­dient. Dies ist voll­kom­men re­spekt­los den Op­fern des Ho­lo­caust ge­gen­über.

Wel­che po­li­ti­schen Re­ak­tio­nen wür­den Sie sich nach der Ver­öf­fent­li­chung des jüngs­ten An­ti­se­mi­tis­mus­be­richts wün­schen?

SZEN­TEI-HEI­SE Wenn der Be­richt wirk­lich öf­fent­lich dis­ku­tiert wür­de, könn­te da­bei schon et­was Ver­nünf­ti­ges her­aus­kom­men. Das Pro­blem: Wir ha­ben den Ein­druck, dass ei­ne sol­che Dis­kus­si­on nicht ge­wünscht ist. Und das be­rei­tet mir Sor­ge. RÖMGENSEr darf nicht zu ei­nem Ali­bi­be­richt ver­kom­men.

Wor­an liegt es, dass das The­ma nicht öf­fent­lich dis­ku­tiert wird?

SZEN­TEI-HEI­SE In Deutsch­land wird im­mer wie­der sys­te­ma­tisch ver­schwie­gen. Das hat es schon in der Nach­kriegs­zeit ge­ge­ben, als SS-Leu­te vor Ver­fol­gung ge­warnt, ge­deckt oder nicht zur Re­chen­schaft ge­zo­gen wur­den. Ich le­be seit mei­nem zehn­ten Le­bens­jahr in Deutsch­land, bin jetzt 62 Jah­re alt, ha­be Er­fah­run­gen ma­chen kön­nen: Ich glau­be nicht mehr an Zu­fäl­le. Da ste­cken Ab­sich­ten hin­ter, um das Pro­blem des An­ti­se­mi­tis­mus tot­zu­schwei­gen.

Wer sind Ih­re Ver­bün­de­ten, wer hilft Ih­nen, um das zu än­dern?

SZEN­TEI-HEI­SE Wenn wir in die Ge­schich­te zu­rück­bli­cken: nie­mand. Wenn wir uns nicht selbst hel­fen, hilft uns kei­ner. Das ist un­se­re Er­fah­rung aus der Ge­schich­te.

Was heißt es kon­kret, wenn Sie sa­gen, dass Sie sich selbst hel­fen müs­sen?

SZEN­TEI-HEI­SE Zum Bei­spiel, dass wir un­se­re Ein­rich­tun­gen schüt­zen. Ich kann ih­nen ver­si­chern, dass die Po­li­zis­ten, die vor un­se­rer Sy­nago­ge Wa­che tun, froh sind, von un­se­ren Leu­ten be­schützt zu wer­den.

Wo ma­chen Sie die größ­ten Wi­der­stän­de aus, wenn es dar­um geht An­ti­se­mi­tis­mus zu be­kämp­fen?

SZEN­TEI-HEI­SE In der Po­li­tik, die ei­gent­lich grund­sätz­lich nicht dar­an in­ter­es­siert ist, län­ger­fris­ti­ge Dis­kus­sio­nen zu füh­ren. Po­li­ti­ker den­ken nur in Ab­stän­den von vier Jah­ren. The­men wie den An­ti­se­mi­tis­mus so grund­sätz­lich an­zu­spre­chen, dass sie in zehn, 15 Jah­ren Ef­fek­te ha­ben, das liegt nicht im In­ter­es­se der Po­li­tik. Da­für müss­te man viel Ener­gie und Geld in­ves­tie­ren, hat aber für die nächs­te Wahl kei­nen Ef­fekt.

Müss­ten Sie nicht ver­su­chen, ei­ne an­de­re Art von Öf­fent­lich­keit her­zu­stel­len. Die Aus­ein­an­der­set­zung mit dem Ho­lo­caust ist in Deutsch­land ja sehr auf be­stimm­te Stich­ta­ge fi­xiert...

SZEN­TEI-HEI­SE Ge­gen­fra­ge: Ist der Kampf ge­gen An­ti­se­mi­tis­mus in Deutsch­land un­se­re Sa­che, die Sa­che der Ju­den? Es gibt et­wa 120.000 Ju­den in der Bun­des­re­pu­blik. Es kann doch nicht Auf­ga­be die­ser 120.000 sein, ge­gen Fa­schis­mus, An­ti­se­mi­tis­mus, Frem­den­feind­lich­keit zu pro­tes­tie­ren. Das wir da­ge­gen sind, weiß doch je­der. Wenn ich auf­ste­he und sa­ge, dass ich da­ge­gen bin, über­ra­sche ich nie­man­den.

Ma­chen Sie sol­che Er­fah­run­gen auch auf lo­ka­ler Ebe­ne?

RÖM­GENS Ein Bei­spiel: Wir ha­ben in Neuss Po­li­ti­ker dar­auf hin­ge­wie­sen, dass es in Düsseldorf ei­ne Ver­an­stal­tung zum 27. Ja­nu­ar, dem Jah­res­tag der Be­frei­ung des Kon­zen­tra­ti­ons­la­gers Au­schwitz und dem Tag des Ge­den­kens an die Op­fer des Na­tio­nal­so­zia­lis­mus, gibt, in Neuss aber nicht. Ich be­kam zur Ant­wort: Dann or­ga­ni­sie­ren Sie doch et­was. Aber das ist doch nicht un­ser Job, wir ma­chen das doch nicht für uns.

Was macht Ih­nen Hoff­nung, dass es doch ge­lingt, An­ti­se­mi­tis­mus zu be­kämp­fen?

RÖM­GENS Es gibt na­tür­lich auch Po­si­tiv­bei­spie­le, wie die Ar­beit in der Ja­nu­sz-Korcz­ak-Ge­samt­schu­le oder im Nel­ly-Sachs-Gym­na­si­um in Neuss, wo sich die Schü­ler kon­ti­nu­ier­lich in di­ver­sen Pro­jek­ten mit dem The­ma be­schäf­ti­gen. Das ist der rich­ti­ge Weg: Wenn wir et­was ver­än­dern wol­len, führt der Weg über die Ju­gend. Be­ein­dru­ckend ist auch, wie die Schu­len in Neuss wech­sel­sei­tig den Ge­denk­tag zum 9. No­vem­ber (Reichs­po­grom­nacht) vor­be­rei­ten – mit gro­ßem En­ga­ge­ment, gro­ßer his­to­ri­scher und mensch­li­cher Tie­fe. Wei­te­ren Ko­ope­ra­tio­nen mit Schu­len und ih­ren Schü­lern ste­hen wir des­halb of­fen ge­gen­über. DAS GE­SPRÄCH FÜHR­TEN FRANK KIRSCHSTEIN, CHRIS­TOPH KLEINAU UND CA­RI­NA WERNIG.

NGZ-FO­TOS: A. TINTER, A. WOITSCHÜTZKE

Bert Röm­gens (l.) aus Neuss, ist Di­rek­tor des Nel­ly-Sachs-Hau­ses, ei­nes jü­di­schen Al­ten­wohn- und Pfle­ge­heims in Düsseldorf, und ver­tritt die Jü­di­sche Ge­mein­schaft auf Bun­des­ebe­ne in Berlin in den Be­rei­chen Al­ter & Pfle­ge. In Neuss ar­bei­tet er im Vor­stand der Ge­sell­schaft für christ­lich-jü­di­sche Zu­sam­men­ar­beit mit. Micha­el Szen­tei-Hei­se (r.) ist Ver­wal­tungs­di­rek­tor der Jü­di­schen Ge­mein­de Düsseldorf, zu der auch der Rhein-Kreis mit dem Ge­mein­de­zen­trum an der Leo­stra­ße in Neuss (Fo­to oben) ge­hört.

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