Auf dem Skulp­tu­ren­pfad fla­nie­ren

Neuss-Grevenbroicher Zeitung (Neuss) - - NEUSS -

Vor zwei Jah­ren war es end­lich so­weit. Nach lan­ger Vor­ar­beit wur­de das ers­te Kunst­werk am Skulp­tu­ren­pfad auf­ge­stellt. Die drei­ge­teil­te Skulp­tu­ren­grup­pe von Vic­tor No­no ver­weist auf das Zu­sam­men­wach­sen der Orts­tei­le Furth, We­hye und Weissenberg, die noch vor 100 Jah­ren ver­schie­de­nen Ge­mein­den – näm­lich Kaarst, Bü­de­rich und Neuss – an­ge­hör­ten. Das Ma­te­ri­al Holz, das No­no wähl­te, spielt auf den Ort des Skulp­tu­ren­pfads an. Die Neus­ser Wey­he und die Bir­ken­al­lee dien­ten als Tras­se für ei­ne heu­te fast ver­ges­se­ne Bahn­li­nie. Dort ist ein Grün­zug ent­stan­den, der ger­ne ge­nutzt wird und als Kunst­stand­ort auf Ge­fal­len stieß. Ent­stan­den ist die Idee sei­ner­zeit im Ar­beits­kreis Kunst und Kul­tur des Initia­tiv­krei­ses Nord­stadt. Das Ziel: ei­ne Brü­cke vom Nord­ka­nal über das Jrö­ne Me­er­ke zum Nord­park schla­gen. Da­bei kann an vor­han­de­ne Skulp­tu­ren wie das Denk­mal am Du­sen­dPlatz von Fritz Mey­er, den Ge­denk­stein für Hu­bert Schä­fer von Ha­rald Kuhn und die Stahl­plas­tik von Frie­del Den­ecke an­ge­knüpft wer­den. Die zwei­te neue Skulp­tur „Der Fä­cher“wur­de im De­zem­ber 2016 prä­sen­tiert und kommt aus dem Ate­lier von Jür­gen Zaun. Bei sei­nem „Fä­cher“legt der Künst­ler gro­ßen Wert dar­auf, dass der Be­trach­ter ihn in­di­vi­du­ell in­ter­pre­tie­ren kann. Als Ma­te­ria­li­en wähl­te er Me­tall und St­ei­ne.

ARCHIV-FO­TO: WOI

Die drei Säu­len stam­men vom Künst­ler Vic­tor No­no (l.).

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