Staat muss Steu­er auf Brenn­ele­men­te zu­rück­zah­len

Neuss-Grevenbroicher Zeitung (Neuss) - - VORDERSEITE -

BER­LIN (dpa) Nach dem Schei­tern der Brenn­ele­men­te­steu­er vor dem Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt will das Bun­des­fi­nanz­mi­nis­te­ri­um die da­durch ein­ge­nom­me­nen rund 6,3 Mil­li­ar­den Eu­ro mit Zin­sen an die Atom­kon­zer­ne zu­rück­zah­len. Die Mit­tel könn­ten aus dem lau­fen­den Haus­halt oh­ne Neu­ver­schul­dung und oh­ne Nach­trags­haus­halt fi­nan­ziert wer­den, sag­te ein Spre­cher in Ber­lin. Die Ver­fas­sungs­rich­ter hat­ten die zwi­schen 2011 und 2016 er­ho­be­ne Kern­brenn­stoff­s­teu­er ges­tern für ver­fas­sungs­wid­rig und nich­tig er­klärt, weil sie nach dem Grund­ge­setz kei­ne Ver­brauch­steu­er sei. Ge­klagt hat­ten Ener­gie­kon­zer­ne wie Eon, RWE und EnBW, weil sie sich ge­gen­über an­de­ren Strom­er­zeu­gern be­nach­tei­ligt fühl­ten. Leit­ar­ti­kel Wirt­schaft

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