Ska­ter­ho­ckey: Das Top­spiel in Köln geht klar an Kaarst

Neuss-Grevenbroicher Zeitung (Neuss) - - SPORT IM RHEIN-KREIS -

KAARST (sit) Schon seit Wo­chen pflü­gen die Crash Eagles Kaarst wie ein Mäh­dre­scher durch die Ska­ter­ho­ckey-Bun­des­li­ga. Am Wo­che­n­en­de lang­te der Deut­sche Vi­ze­meis­ter gleich zwei­mal hin: Zu­nächst fer­tig­ten die Jungs von Trai­ner Ge­org Ot­ten im Top­spiel den Ta­bel­len­zwei­ten HC Köln-West Rhei­nos mit 14:7 (5:1, 2:5, 7:1) ab, am Tag dar­auf ge­lang im Po­kal-Ach­tel­fi­na­le ein un­ge­fähr­de­ter 16:6-Er­folg über die in der Lan­des­li­ga Rhein­land spie­len­den Hil­den Fla­mes.

Mit­ten im Kaars­ter Schüt­zen­fest hat­ten die Ad­ler ge­gen die Rhei­nos zu Be­ginn Mü­he, ins Match zu fin­den. Nach nur 25 Se­kun­den muss­te Go­a­lie Ni­clas Stob­be den Ball aus dem Netz fi­schen. Kai Es­ser hieß der Tor­schüt­ze der Haus­her­ren. In der Fol­ge dreh­ten die Eagles je­doch auf: Thi­mo Dietrich, Tim Doh­men, To­bi­as Wolff, Mar­cel Noe­bels und Mo­ritz Ot­ten sorg­ten bis zu ers­ten Drit­tel­pau­se für ei­ne 5:1-Füh­rung. Die er­höh­te Chris­ti­an von Berg kurz nach Wie­der­be­ginn so­gar auf 6:1. Köln bäum­te sich al­ler­dings noch ein­mal auf, Den­nis Ko­be, Da­vid Weis­heit und Ra­pha­el Scheu (2) ver­kürz­ten auf 5:6, ehe Niels Pniew­ski die­sen Lauf mit sei­nem Tref­fer zum 7:5 be­en­de­te. Weil aber wie­der­um Ko­be noch vor En­de des zwei­ten Ab­schnitts zum 6:7 traf, star­te­ten die Köl­ner durch­aus hoff­nungs­voll in den Schluss­durch­gang. Aber der Ta­bel­len­füh­rer war nun wie­der voll da: Mo­ritz Ot­ten und Thi­mo Dietrich schlu­gen eis­kalt zu­rück. Der 6:9Rück­stand nahm den Gast­ge­bern end­gül­tig al­le Kraft. Wäh­rend sie bis zum Schluss durch Micha­el Kem­mer­ling nur noch ein­mal tra­fen, leg­ten für Kaarst Do­mi­nik Bo­schew­ski, Mar­cel Noe­bels und Ja­kob Matz­ken fröh­lich nach.

An der Spit­ze bau­ten die Ad­ler ih­ren Vor­sprung auf die Rhei­nos da­mit auf sechs Punk­te aus. Den Trai­ner freu­te dar­über hin­aus, „dass man heu­te mal wie­der sehr gut ge­se­hen hat, was uns als Mann­schaft aus­macht. Neun ver­schie­de­ne Tor­schüt­zen spre­chen ei­ne deut­li­che Spra­che und zeu­gen von der Aus­ge­gli­chen­heit des Ka­ders.“

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