30-Mil­lio­nen-Ge­win­ne­rin: „Ich hat­te Puls“

Neuss-Grevenbroicher Zeitung (Neuss) - - PANORAMA -

DÜSSELDORF (RP) Knapp 30 Mil­lio­nen Eu­ro räum­te ei­ne Lot­to-Spie­le­rin aus NRW bei der Zie­hung am ver­gan­ge­nen Mitt­woch ab. Nun hat sich die Ge­win­ne­rin aus dem Raum Düsseldorf bei Wes­tLot­to ge­mel­det. „Ich hat­te Puls“, so be­schrieb sie ih­re Re­ak­ti­on auf den Ge­winn. Wie Wes­tlot­to mit­teil­te, sei sie schon vor­her über­zeugt ge­we­sen, dass sie die Kreu­ze an der rich­ti­gen Stel­le ge­setzt hat­te. „Schon als ich den Spiel­schein in der An­nah­me­stel­le ab­ge­ge­ben ha­be, war ich mir si­cher, dass ich ge­win­ne“, sag­te sie – über­rascht war sie nur von der Sum­me: Ex­akt 29.696.697,10 Eu­ro be­kommt sie für sechs Rich­ti­ge plus Su­per­zahl.

Was macht man mit solch ei­nem gro­ßen Ge­winn? Das hat­ten wir un­se­re Le­ser ge­fragt. „Ich wür­de mei­nen Traum, ein Mehr­ge­ne­ra­tio­nen­dorf mit Ho­s­piz zu er­öff­nen, rea­li­sie­ren“, schreibt Schwes­ter El­ke aus Meer­busch. „Dar­in wür­de ich als Schwes­ter wei­ter ar­bei­ten. Die ei­ne Hälf­te wä­ren zah­lungs­kräf­ti­ge Be­woh­ner und die an­de­re Hälf­te nicht ganz so gut si­tu­ier­te Be­woh­ner.“

Heinz Krän­ke wür­de fünf bis sechs be­zahl­ba­re Apart­ment-Zen­tren je 80 bis 100 Ein­hei­ten für Stu- den­ten bau­en – mit Haus­meis­ter, Ge­mein­schafts­raum für Ver­an­stal­tun­gen. „Ei­ne gu­te Ver­kehrs­an­bin­dun­gen müss­te von den Städ­ten an­ge­legt wer­den.“

Der Wunsch­zet­tel von Mar­tin Biz­jak wä­re schon län­ger: Grund­stü­cke in Xan­ten und ein Mehr­fa­mi­li­en­haus in Düsseldorf er­wer­ben, sich für zehn Mil­lio­nen durch den DAX kau­fen, das ei­ge­ne Haus um­bau­en, ei­nen 4er-BMW als Jah­res­wa­gen, ein Treu­hand­kon­to für die Kin­der und ei­ne Drei-Ta­ge-Wo­che.

An­ge­li­ka Doh­men wür­de mit den Mil­lio­nen das Frei­bad in Heins­ber­gOber­bruch kau­fen. „Weil es ge­schlos­sen wur­de, ha­ben vie­le Men­schen – be­son­ders Kin­der – kei­ne Mög­lich­keit, im Som­mer zu schwim­men oder auch schwim­men zu ler­nen. Das ist sehr scha­de, und das Geld wä­re hier gut an­ge­legt.“

Ein gro­ßes Mehr­fa­mi­li­en­haus mit viel Grün drum­her­um wür­de sich Ruth Gro­nen leis­ten. Dann könn­ten die Kin­der ein­zie­hen, al­le be­kä­men Elek­tro­au­tos. Sie wür­de die Ar­beit auf­ge­ben, ei­nen gu­ten Teil spen­den, den an­de­ren an­le­gen. „Da ich kein Lot­to spie­le, wird es auch im­mer nur ein Traum blei­ben.“

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