Star­kes Frank­reich nutzt

Neuss-Grevenbroicher Zeitung (Neuss) - - STIMME DES WESTENS - VON EVA QUADBECK

Mit Frank­reich und sei­nem star­ken Prä­si­den­ten Ma­cron be­kommt Deutsch­land ei­nen neu­en selbst­be­wuss­ten Part­ner in Eu­ro­pa. Und das ist gut so. Denn die­ser Prä­si­dent hat die re­el­le Chan­ce, Frank­reich aus sei­ner tie­fen wirt­schafts-, ge­sell­schafts- und macht­po­li­ti­schen Kri­se her­aus­zu­füh­ren. Deutsch­land wie­der­um, ja ganz Eu­ro­pa, braucht ein star­kes Frank­reich.

Deutsch­land und Frank­reich soll­ten den Ehr­geiz ha­ben, wie­der zum eu­ro­päi­schen Mo­tor zu wer­den. Den bei­den größ­ten Volks­wirt­schaf­ten Eu­ro­pas ob­liegt es, den Kon­ti­nent so weit zu ei­nen, dass er ne­ben Chi­na, den USA und Russ­land öko­no­misch und macht­po­li­tisch als gro­ßer Ak­teur auf die­sem Glo­bus wahr­nehm­bar wird. Wenn die deut­sche Kanz­le­rin zu Recht sagt, Eu­ro­pa müs­se sein Schick­sal selbst in die Hand neh­men, dann liegt in den deutsch-fran­zö­si­schen Be­zie­hun­gen der Schlüs­sel da­zu.

Nur wenn die Eu­ro­pä­er end­lich an ei­nem Strang zie­hen, kön­nen sie das ge­fähr­li­che Va­ku­um, das der neue ame­ri­ka­ni­sche Iso­la­tio­nis­mus er­zeugt, zu­min­dest teil­wei­se fül­len. BE­RICHT DEUTSCH­LAND FREUT SICH ÜBER. . ., TITELSEITE

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