Handball: „Pom­mes“Hens be­en­det Kar­rie­re

Neuss-Grevenbroicher Zeitung (Neuss) - - SPORT -

DÜS­SEL­DORF (RP) Sein Mar­ken­zei­chen war der blond ge­färb­te Iro­ke­sen­schnitt, „Pom­mes“sein Spitz­na­me. Den hat­te Pas­cal Hens weg, als er 1999 wäh­rend der Zeit bei Ein­tracht Wies­ba­den beim Kraft­trai­ning wie­der mal ein paar Ki­lo zu we­nig auf der Han­tel hat­te. „Leg’ mal noch was drauf“, for­der­te sein Trai­ner. Mit­spie­ler Alex­an­der Acker mein­te nur: „Wie soll das denn ge­hen mit den Pom­mes-Ärm­chen?“

Das 22:25 ge­gen Kiel im Team des Bun­des­li­ga-Ab­stei­gers Ba­lin­gen­Weil­stet­ten war Hens’ letzter Auf­tritt als Hand­ball­pro­fi. Mit dem HSV Ham­burg ge­wann der 2,03 Me­ter lan­ge Schlacks (2,06 m Spann­wei­te), der aus dem lin­ken Rück­raum für To­re sorg­te, die Cham­pi­ons Le­ague (2013) und wur­de Deut­scher Meis­ter (2011). Im Na­tio­nal­team (199 Ein­sät­ze) wur­de er Eu­ro­pa­meis­ter, Olym­pia-Zwei­ter (je­weils 2004) und war als bes­ter Tor­schüt­ze am WMGe­winn 2007 be­tei­ligt. Was künf­tig an­steht, weiß der Va­ter von zwei Kin­dern noch nicht. Trai­ner will er nicht wer­den, „weil das noch um­fang­rei­cher ist, als Pro­fi zu sein“.

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