Der di­rek­te Weg zu ge­sun­der Er­näh­rung – Hof­lä­den

Neuss-Grevenbroicher Zeitung (Neuss) - - RHEIN-KREIS UND REGION - VON WIL­LEM PLUM

Ach­tung Le­cker­es­ser, auf­ge­passt: Die Spargelsaison en­det am 24. Ju­ni. Aber der Ein­kauf in den Hof­lä­den der Re­gi­on lohnt sich auch über die­ses Da­tum hin­aus, denn sie bie­ten ih­ren Kun­den das gan­ze Jahr hin­durch ern­te­fri­sche Pro­duk­te an.

Was eben noch auf dem Feld stand, liegt nun be­reits sorg­sam ge­putzt auf dem Tre­sen. Die­sen Fri­sche-Ser­vice gibt es im Hof­la­den ne­ben­an, denn hier neh­men Ge­mü­se und Obst, aber auch Fleisch und Milch­pro­duk­te den kür­zes­ten Weg – näm­lich vom Land di­rekt in den Mund.

Im­mer mehr Kun­den schät­zen es, ih­re Wa­re beim Er­zeu­ger zu kau­fen und da­mit ge­nau zu wis­sen, wo sie her­kommt. Nach­hal­tig­keit und der re­spekt­vol­le Um­gang mit den Res­sour­cen der Na­tur, ob beim Acker­bau oder in der Vieh­zucht, ste­hen bei den land­wirt­schaft­li­chen Er­zeu­gern an vo­ders­ter Stel­le. Und das da­mit ver­bun­de­ne Qua­li­täts­ver­spre­chen hat für den Kun­den durch den per­sön­li­chen Kontakt beim Ein­kau­fen im Hof­la­den je­der­zeit die er­for­der­li­che Trans­pa­renz.

Mit sei­nen vie­len Hof­lä­den und Bau­ern­hö­fen mit Di­rekt­ver­mark­tung schnürt der Rhein-Kreis Neuss für an­spruchs­vol­le Ver­brau­cher al­so ein Fri­sche-Pa­ket, das vor al­lem bei sai­so­na­len Pro­duk­ten sei­ne Stär­ken aus­spie­len kann.

Wenn es dar­um geht, das auf den hie­si­gen Äckern be­son- ders gut ge­dei­hen­de Edel­ge­mü­se noch ein­mal auf den Tel­ler zu be­kom­men, müs­sen Le­cker­es­ser sich jetzt al­ler­dings ein we­nig be­ei­len. Nur noch neun Ta­ge, dann ge­hört die Spargelsaison 2017 of­fi­zi­ell der Ver­gan­gen­heit an. Dass die Ern­te­zeit für das köst­li­che Ge­mü­se tra­di­tio­nell am 24. Ju­ni ei­nes je­den Jah­res en­det, ist der nach­hal­ti­gen Idee der Spar­gel-Ge­mein­de ge­schul­det, sich das de­li­ka­te Ver­gnü­gen in je­dem Früh­jar wie­der neu gön­nen zu wol­len. Ein­hun­dert Ta­ge un­ge­stör­te Wachs­tums­zeit be­nö­tigt die Spar­gel­pflan­ze näm­lich, um die ers­ten Frost­näch­te schad­los über­ste­hen zu kön­nen. Die im Som­mer ge­spei­cher­te Son­nen­en­er­gie wird in den Wur­zeln ge­spei­chert und bil­det so­mit auch den Grund­stock für die neu­en Trie­be, die im kom­men­den Früh­jahr ein­mal mehr für ku­li­na­ri­sche Ver­zü­ckung sor­gen sol­len.

Nach der Spar­gel­zeit bie­ten Hof­lä­den na­tür­lich aus­ge­zeich­ne­te Al­ter­na­ti­ven an. Die Früh­som­mer-Wär­me be­kommt den Erd­beer-Kul­tu­ren auf un­se­ren Fel­dern aus­ge­zeich­net, so dass die Lieb­ha­ber der köst­li­chen ro­ten Bee­re mitt­ler­wei­le aus dem Vol­len schöp­fen kön­nen. Nach dem wit­te­rungs­be­ding­ten „Kalt­start“nimmt die Kar­tof­fel­ern­te nun eben­falls Fahrt auf. Mit ih­ren frü­hen Sor­ten steht die eben­so schmack­haf­te wie ge­sun­de Knol­le bei vie­len Hof­la­den-Kun­den al­so be­reits wie­der ganz oben auf der Ein­kaufs­lis­te.

FOTO: MAR­TIN KEMPNER

Kun­den schät­zen das sai­so­na­le, fri­sche An­ge­bot in den Hof­lä­den.

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